Sentinel Cloud: Lizenzen für Anwender, nicht für ein physisches Gerät

Nutzer-basierte Lizenzierung in virtuellen Umgebungen

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

SafeNet führt mit Sentinel Cloud ein Lizenzierungsmodell ein, das als Cloud-Lösung Lizenzen mit dem Nutzer und nicht mit der Hardware verknüpft.
SafeNet führt mit Sentinel Cloud ein Lizenzierungsmodell ein, das als Cloud-Lösung Lizenzen mit dem Nutzer und nicht mit der Hardware verknüpft. (Bild: SafeNet)

Sentinel Cloud ist ein Lizenzierungsmodell von SafeNet, das für Softwareentwickler und Anwender Vorteile bringen soll. Anbieter können Lizenzen so einfacher kontrollieren und Anwender Software mit unterschiedlichen Geräten nutzen. Der Grund: Die Lizenz ist mit dem Nutzer und nicht mit der Hardware gekoppelt.

SafeNet stellt das Lizenzierungsmodell Sentinel Cloud vor, das Software an den Nutzer und nicht an die Hardware koppelt. Das hat laut SafeNet für beide Seiten Vorteile: Für Softwareanbieter soll durch die Cloud-basierte Lösung Sentinel Cloud die Überwachung der Lizenz-Compliance erleichtert werden, außerdem können Anwender lizenzierte Software mit verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets und Desktops flexibel nutzen.

Virtuelle Umgebung

Mit Hilfe von Sentinel Cloud können laut SafeNet auch Lizenzen in virtuellen Umgebungen einfach legitimiert werden. Außerdem lassen sich die Anzahl der vergebenen Lizenzen und die Nutzung der Software kontrollieren. Softwareanbieter haben zudem den Vorteil, dass sie mit den Remote-Control-Funktionen von Sentinel Cloud Lizenzen bereitstellen, verlängern sowie Updates installieren können, erklärt SafeNet.

Vielfalt für Anwender

Dank der nutzerbasierten Lizenzierung können Anwender mit jedem Gerät auf eine Softwarelösung zugreifen. Mit Sentinel Cloud lässt sich laut SafeNet auch sicherstellen, dass Kunden nur für den tatsächlichen Gebrauch von Features bezahlen, die für sie relevant sind.

Um Produkte weiter zu verbessern, bietet die Cloud-Lösung von SafeNet Analysefunktionen an. So lässt sich zum Beispiel festhalten, wie häufig bestimmte Funktionen genutzt wurden. Softwareentwickler können so Produkte noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden abstimmen.

Cloud-Werkzeuge

„Virtualisierung ermöglicht Kosteneinsparungen für Unternehmen, stellt aber gleichzeitig eine Herausforderung für Softwareanbieter dar. Sie haben sich bisher darauf konzentriert, Lizenzen an physische Maschinen zu binden, um den Zugang zu ihren Lösungen zu kontrollieren“, sagt Ansgar Dodt, Vice President Worldwide Sales Software Monetization bei SafeNet. „Softwareanbieter brauchen neue Werkzeuge, mit denen sie nachverfolgen können, wie ihre Anwendungen in virtuellen Umgebungen genutzt werden. Auch Kontroll- und Verwaltungsfunktionen sind hier wichtig“, sagt Dodt weiter.

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