Business Process as a Service

Next Cloud Level: BPaaS bestimmt Unternehmens-IT

| Autor / Redakteur: Michael Melcher, icyteas-Vertriebsleiter bei BCC / Florian Karlstetter

Business Process as a Service vereint nicht nur das Bereitstellen von Software, sondern auch die inhaltliche Durchführung von Teilprozessen.
Business Process as a Service vereint nicht nur das Bereitstellen von Software, sondern auch die inhaltliche Durchführung von Teilprozessen. (© Dev - Fotolia.com)

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Business-Prozesse aus der Cloud sind immer stärker gefragt. Damit Unternehmen effektiv von dieser Entwicklung profitieren, bedarf es einer engeren Verzahnung von Planungs- und IT-Abteilungen. Auch für Provider hat die große Nachfrage nach Business Process as a Service (BPaaS) Auswirkungen auf ihre Vorgehensweise. Nicht mehr nur technisches, sondern auch betriebswirtschaftliches Know-how ist gefragt.

In den letzten Jahren hat sich neben den klassischen drei Ebenen des Cloud Computings – IaaS, PaaS, SaaS – ein neues Feld etabliert, das ursprünglich aus Software as a Service hervorging: Business Process as a Service. Darunter ist nicht nur das Bereitstellen von Software zu verstehen, sondern auch die inhaltliche Durchführung von Teilprozessen. In strategisch wichtigen Geschäftsbereichen nimmt die IT also nicht mehr nur eine unterstützende Funktion ein, sondern bildet Prozesse vollständig in der Cloud ab. Solche Service-Leistungen werden von Unternehmen immer stärker nachgefragt.

Bereits vor Jahren sahen Marktforschungsinstitute die Zukunft von Cloud Computing in der Kollaboration von Geschäftsprozessen. Dementsprechend wuchs der Anteil von BPaaS am Cloud Computing kontinuierlich an und landete schnell auf der Überholspur. Heute umfasst diese Sparte ein Volumen von über 84 Milliarden Dollar und beansprucht damit, laut Gartner, mehr als drei Viertel des Cloud-Marktes für sich.

IT-affine Entscheider beschleunigen Entwicklung

Die starke Nachfrage resultiert zum einen aus einem Generationswechsel in den Entscheidungsetagen der Unternehmen, der die Entwicklung zu einem intensiveren Nutzen von IT-Services forciert. Denn die Nachfolger in den entscheidenden Schlüsselpositionen zeichnen sich durch eine größere Offenheit gegenüber technischen Innovationen aus und sind generell IT-affiner eingestellt. Zum anderen herrscht zunehmend eine Kultur der Effizienz. Das konsequente Streben nach immer größerer Wirtschaftlichkeit und Effektivität auf allen Ebenen prägt die strategischen Überlegungen der Unternehmen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das hohe Einsparpotenzial setzt Kapital und Ressourcen frei, die für neue Projekte nutzbar sind. Innovation und Fortschritt sind maßgebliche Faktoren für die Zukunftssicherheit von Unternehmen.

Engere Verzahnung von IT und Organisation

Früher waren Organisationseinheiten und IT-Abteilungen in den Unternehmen weitestgehend entkoppelt. Die jeweils andere Abteilung musste sich nachträglich an die Vorgaben des Anderen anpassen. Heute ist die Zusammenarbeit dieser beiden Einheiten enorm wichtig für effiziente, wirtschaftliche Geschäftsprozesse. In die gemeinsame, strategische Planung der Organisation und IT fallen sämtliche Unternehmensbereiche: angefangen von der Fertigung über Dienstleistungsprozesse, Applikationen bis hin zum Rechenzentrum. Wichtig ist die ganzheitliche Betrachtung, da alle Prozesse letztendlich zusammenhängen. Auf diese Weise sind Cloud-geeignete Teilprozesse leichter zu definieren.

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