Umfrage: Softwarelizenz-Management bei cloud-basierten Anwendungen

Neue Strategien für Softwarelizenz-Management in der Cloud

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Elke Witmer-Goßner

Dr. Roland Keil ist Partner bei Detecon und Co-Autor des Opinion Papers „Reifegrad und Zukunft des Softwarelizenz-Managements in der Praxis“.
Dr. Roland Keil ist Partner bei Detecon und Co-Autor des Opinion Papers „Reifegrad und Zukunft des Softwarelizenz-Managements in der Praxis“.

Softwarelizenz-Management muss in Zeiten von Cloud Computing und mobilen Apps für Smartphones und Tablet-PCs neu überdacht werden. Eine Umfrage von Detecon zeigt den aktuellen Stand auf und präsentiert Lösungen für die Zukunft.

Detecon, ein Tochterunternehmen der T-Systems International, stellt das Opinion Paper „Reifegrad und Zukunft des Softwarelizenz-Managements in der Praxis“ vor. Das Gutachten bündelt das Ergebnis einer Unternehmensbefragung, die in der DACH-Region durchgeführt wurde.

Laut Detecon überrascht es, dass relativ viele Unternehmen die aktuellen Anforderungen des Softwarelizenz-Managements besser als erwartet bewältigen – auch wenn die wenigsten der befragten Unternehmen sich bereits den lizenztechnischen Herausforderungen von Cloud Computing, mobilen Apps für Smartphones und Co. und dem zunehmenden Einsatz eigener Endgeräte (BYOD) im Unternehmen stellen.

Regelmäßige Einnahmen

Mechanismen zu finden, die eine verbrauchsbezogene Berechnung von Lizenzkosten ermöglichen, ist für Detecon die Herausforderung für die Zukunft. Ein Modell, das bei cloud-basierten Anwendungen sinnvoll ist, wenn viele Anwender eine zentrale Ressource unterschiedlich lange nutzen. Neben cloud-basierten Anwendungen stellen auch Apps für mobile Endgeräte Unternehmen vor wachsende Herausforderungen.

Aktuell werden viele Apps kostenlos angeboten oder können nach einer einmaligen Zahlung genutzt werden. Dieses Modell sollte sich laut Detecon ändern: Sobald der Markt an Reife gewinnt, werden App-Hersteller Lizenzmodelle einführen, mit denen sie regelmäßige Einnahmen erzielen können.

Eigenes Lizenz-Management bewerten

Basis für die Reifegrad-Bewertung der Untersuchung war das von Detecon entwickelte Framework „House of License Management“, das die Ziele, Voraussetzungen und Elemente eines systematischen Softwarelizenz-Managements abbilden soll. Dr. Roland Keil, Partner bei Detecon und Co-Autor des Opinion Papers, erklärt: „Auch über die Befragung hinaus können Unternehmen unser Modell nutzen, um den Reifegrad ihres eigenen Lizenz-Managements zu bewerten und es hinsichtlich Compliance, Kosten, Transparenz und Effizienz systematisch weiterzuentwickeln.“

Das Opinion Paper „Reifegrad und Zukunft des Softwarelizenz-Managements in der

Praxis“ steht zum Download zur Verfügung.

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