Mobile Device Management aus der Cloud

Mobile Endgeräte aus der Cloud verwalten und absichern

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Florian Karlstetter

Datenlecks in Mobilgeräten, aber auch in Filesharing-Plattformen können sich Firmen heute nicht mehr leisten. Um der Gerätevielfalt Herr zu werden bietet sich Mobile Device Management aus der Cloud an.
Datenlecks in Mobilgeräten, aber auch in Filesharing-Plattformen können sich Firmen heute nicht mehr leisten. Um der Gerätevielfalt Herr zu werden bietet sich Mobile Device Management aus der Cloud an. (© ra2 studio - Fotolia.com)

Mobile Device Management (MDM) ist nicht nur ein Beitrag, um dem Sicherheitsrisiko durch BYOD entgegenzutreten, sondern dient auch der Erhöhung der Produktivität der Firmenmitarbeiter. Sie können Filesharing- und Synchronisationslösungen effizienter nutzen, wenn zugleich Mobile Document und Mobile Application Management hinzukommen.

Dass Unternehmen heute eine umfassende Mobility-Strategie benötigen, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Datenlecks in Mobilgeräten, aber auch in Filesharing-Plattformen können sich Firmen heute nicht mehr leisten.

"Die Firmen haben erkannt, dass sie Mobilität nicht mehr ignorieren können, sondern pro-aktiv und strategisch angehen müssen", berichtet Katja Schmalen, Pressesprecherin von IDC, nach einer entsprechenden Marktumfrage Anfang 2014. "Mobile Device Management, Mobile Applications Managment, Mobile Security und natürlich Mobile Content Management mit den dazugehörigen und Synchronisationslösungen sind die Bestandteile."

Im Hinblick auf Collaboration sei Mobile Content Management besonders wichtig, um den Mitarbeitern zum einen auf der Dokumentenebene einen mobilen und zugleich sicheren Zugriff auf Unternehmensdaten zu geben und zum anderen, um Collaboration zu ermöglichen.

Die Untersuchungsergebnisse sind auf MDM übertragbar: „Trotz der Vorbehalte in Bezug auf Sicherheit ist die Akzeptanz der verschiedenen Cloud-Bereitstellungsmodelle auf Anwenderseite insgesamt aber sehr hoch, und zwar sowohl auf IT- als auch auf Fachabteilungsebene“, berichtet Ariane Mackenzie, Research Manager bei IDC.

„Vor allem die liegt aktuell in der Gunst der Befragten eindeutig vorne. Um das grundsätzliche Vertrauen bei den Anwendern wiederzugewinnen, müssen die Anbieter von Lösungen in diesem Umfeld genau diese Sicherheitsbedenken adressieren.“

Nach Einschätzung von Mackenzie sei die generelle Bereitschaft, Daten in der Cloud zu bearbeiten, also durchaus vorhanden, die Hürde „Angst vor Datenklau und Datenmissbrauch“ müsse allerdings noch entsprechend adressiert werden. Hier seien die Lösungsanbieter gefragt. Selbst MDM aus der Cloud war bis vor zwei Jahren keineswegs selbstverständlich; inzwischen hat es sich durchgesetzt.

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