Rüsten Sie Ihre Mainframe-Anwendungen für die Cloud

Mit Software-Defined Availability zur hochverfügbaren Cloud-Infrastruktur

| Autor / Redakteur: Patrick-Steeven Skwara / Florian Karlstetter

Mit Software-Definied Availability und Stratus-Technologien zu Always-On-Clouds.
Mit Software-Definied Availability und Stratus-Technologien zu Always-On-Clouds. (Bild: iStock Photo / Stratus)

Eine große Herausforderung beim Umstieg in die Cloud besteht darin, den Übergang so zu vollziehen, dass die betroffenen Anwendungen jederzeit in einer zuverlässigen und verfügbaren Umgebung laufen. Wie sich Cloud-Services in das bestehende IT-Portfolio integrieren lassen und dabei garantiert immer verfügbar sind, erklärt Patrick-Steeven Skwara von Stratus Technologies.

Die Cloud hat zweifellos unsere Geschäftsmodelle grundlegend verändert. Laut Forrester haben starkes Wachstum und die fortschreitende Entwicklung in den letzten drei Jahren dazu geführt, dass sich Cloud-Services und -Plattformen fest in der IT-Landschaft etablieren konnten.

Nachdem der Markt für öffentliche Clouds in nur sechs Jahren auf 191 Mrd. US-Dollar ansteigen soll und private Clouds nach Einschätzung von IDC zwischen 2012 und 2016 ein jährliches Wachstum von 50 Prozent erleben werden, beobachten wir aktuell ein Umschwenken auf der Käuferseite: von der experimentellen, mit gewissen Unsicherheiten behafteten Anfangsphase zu einer Phase, in der die Unternehmen aktiv überprüfen, wie sich Cloud-Services nutzbringend in ihr IT-Portfolio integrieren lassen.

Angesichts von so viel Enthusiasmus für virtualisierte Umgebungen verwundert es nicht, dass auch IT-Riesen wie IBM den Übergang in die Software- und Cloud-Ära vollziehen – ungeachtet der Tatsache, dass der IBM- in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Gerade solche Beispiele zeigen, wie bahnbrechend die Veränderungen sind, die die IT-Welt derzeit erlebt. Eine große Herausforderung besteht darin, den Übergang so zu vollziehen, dass die betreffenden Anwendungen jederzeit in einer zuverlässigen und verfügbaren Umgebung laufen. Dies ist umso wichtiger, da die Unternehmen verlangen, dass ihre Anwendungen „Always-On“, also kontinuierlich verfügbar sind.

Ausfallschutz als erfolgskritischer Faktor

Laut einer 2013 veröffentlichten Studie der Aberdeen Group belaufen sich die durchschnittlichen Kosten pro Stunde auf nahezu 125.000 Euro. Die Furcht vor einem Ausfall und dem daraus folgenden finanziellen Schaden und Reputationsverlust hält viele Unternehmen noch davon ab, die bekannten Vorteile der Cloud – mehr Agilität und Flexibilität – für sich zu nutzen. Hinzu kommen negative Medienberichte über bekannte Unternehmen wie Apple oder die Royal Bank of Scotland, deren Cloud-Dienste vorübergehend nicht verfügbar waren. All das zeigt, dass die Ausfallproblematik endlich von Grund auf gelöst werden muss.

In der Welt der Cloud genügt es nicht mehr, sich auf traditionelle Hardware- oder Softwaretechniken zu verlassen. Wenn ein Unternehmen fünf Server zu einem konsolidiert, kann dieser eine Server schnell erfolgskritisch werden. Legacy-Anwendungen, die für herkömmliche IT-Umgebungen entwickelt wurden, müssen für die Cloud meist neu geschrieben werden, so dass die Verfügbarkeit auf Anwendungsebene integriert ist. Vor den erheblichen Kosten, die das verursachen kann, scheuen viele Unternehmen zurück. Sie entscheiden sich entweder dafür, völlig auf Verfügbarkeit zu verzichten oder ihre Anwendungen dort zu belassen, wo sie immer schon waren, und ignorieren die Vorteile einer Cloud-Umgebung.

Dieses Entweder-Oder-Szenario ist nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr sollte jedes Unternehmen eine Umgebung nutzen können, die alle seine Anwendungen unterstützt, selbst wenn diese verschiedene an Verfügbarkeit benötigen.

Gerade weil Verfügbarkeit ein so problematisches Thema ist, sollten sich die Unternehmen nicht mehr fragen: „Wie könnten Cloud-Services in unser IT-Portfolio passen?“, sondern: „Wie könnten wir Cloud-Services in unser IT-Portfolio integrieren und dabei garantiert immer verfügbar sein?“

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