Entwicklung und Management nativer Anwendungen und mobiler Apps

Mit SAP Sybase Unwired Platform 2.0 zum drahtlosen Unternehmen

24.05.2011 | Redakteur: Florian Karlstetter

SAP-Anbindung an mobile Geräte und Systeme: Das Architekturdiagramm der Sybase Unwired Platform.

Mit der von SAP vorgestellten Sybase Unwired Platform 2.0 können Unternehmen native Anwendungen und Web Apps für verschiedene mobile Plattformen entwickeln und managen. Für Kernbranchen stellt der Anbieter auch neue geräteunabhängige Mobilanwendungen bereit. Darüber hinaus geplant ist eine erweiterte Version des Software Development Kit (SDK).

Mit der auf der SAPPHIRE NOW gezeigten Sybase Unwired Platform 2.0 sollen Benutzer alle relevanten Geschäftsdaten und Anwendungen auf ihrem Mobilgerät abrufen können. Mit Hilfe eines Software Development Kits (SDK) ermöglicht die Plattform die einfache und schnelle Entwicklung sowohl nativer als auch webbasierter Mobilanwendungen für alle wichtigen Gerätetypen. So lassen sich die Geschäftsdaten aus den stationären Unternehmenssystemen auch in Echtzeit auf Mobilgeräten abrufen.

SAP wird damit den Anforderungen von Unternehmen gerecht, die zunehmend auch mobile Apps im Geschäftsalltag einsetzen möchten. Von der Sybase Unwired Platform 2.0 und dem verbesserten SDK sollen Mobil- und Webentwickler gleichermaßen profitieren. So erhalten sie eine umfassende, standardbasierte Umgebung für die individuelle Entwicklung nativer und auch Web Apps für unterschiedliche Gerätetypen.

Ergänzt wird das Angebot durch die branchenweit führende Lösung für das Management mobiler Daten, Anwendungen und Geräte: Sybase Afaria. Hiermit lässt sich der gesamte Lebenszyklus mobiler Geräte und Anwendungen sicher abwickeln – von der Bereitstellung über die Verwaltung bis hin zur Aktualisierung.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Der Hybrid Web Container bietet einerseits alle Vorteile der Webentwicklung und andererseits die Funktionstiefe nativer Apps. Unterstützt werden branchenübliche Entwicklungsumgebungen wie HTML5, Javascript und CSS,
  • Das SDK für die Entwicklung nativer Anwendungen umfasst ein User Interface (UI) Framework, Connectivity, Geräte-Integration und mobile Business Object Librarys (BOL),
  • Cross-Platform Support gewährleistet eine Einheitlichkeit über alle mobilen Plattformen hinweg, einschließlich iOS, BlackBerry, Windows Mobile und unterstützt darüber hinaus Android. Diese Funktion soll noch im zweiten Quartal 2011 zur Verfügung stehen,
  • Die Integration mit Backend-Systemen erfolgt über SAP-zertifizierte Konnektoren und Konnektoren, die auf offenen Standards basieren, wie JDBC und RESTful Web Services. Hinzu kommt die Möglichkeit, Daten im Cache zu halten,
  • Es werden branchenführende Sicherheitsstandards angewendet, einschließlich Single Sign-On für SAP-Backend-Systeme, verschlüsselte HTML5-Webspeicher und verschlüsselte Datentransporte.

„Dank der neuen Generation der Sybase Unwired Platform und des SDK können unsere Kunden jetzt in die Offensive gehen und hochproduktive mobile Apps entwickeln. Und das wirkt sich positiv auf ihr Gesamtergebnis aus“, erklärt Dr. Raj Nathan, Executive Vice President und Marketingleiter bei Sybase.

weiter mit: mobile Anwendungen für Kernbranchen

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