HP BSM 9 – die Neuerungen im Detail

Mit Business Service Management zu mehr Geschäftserfolg (Teil 2)

24.06.2010 | Redakteur: Florian Karlstetter

Alle Lösungen aus HPs BSM 9 Portfolio weisen eine gemeinsame Architektur auf und nutzen eine gemeinsame Datenbasis.

Der erste Teil des Beitrags beschäftigte sich primär mit aktuellen Anforderungen an moderne BSM-Plattformen. Der zweite und letzte Teil erläutert die wesentlichen Aspekte von HP BSM 9 als integrierte Plattform für das echtzeitnahe Monitoring von IT-Prozessen und einem geschäftsorientierten IT-Betrieb.

HP Business Service Management 9 (BSM 9) ist eine integrierte Plattform für das echtzeitnahe Monitoring der Prozesse und den geschäftsorientierten IT-Betrieb. Die Lösungsfamilie ermöglicht damit ein Business Service Management im Sinne des von Forrester geforderten „BSM 2.0“.

Folgende drei wesentliche Aspekte werden in diesem Backgrounder näher erläutert:

  • Integrierter BSM-Ansatz: Dank einheitlicher Architektur greifen alle IT-Operations-Teams – Event-Management, Netzwerkmanagement, Application-Performance-Management (APM) – mit HP BSM 9 auf eine gemeinsame Datenbasis zu. Sie erhalten über ein Dashboard die ihrer Rolle im Unternehmen entsprechende Ansichten und Auswertungen. Der Netzwerkadministrator nutzt somit die gleichen Datenbestände wie der für die Anwendungs-Performance Verantwortliche und erhält die Darstellung des Status über das gleiche (wenn auch speziell für ihn aufbereitete) Interface. Dieses Vorgehen senkt den Integrationsaufwand, den Administrations-Overhead und damit die Kosten im Vergleich zum Betrieb von Speziallösungen für einzelne Managementdisziplinen wesentlich.
  • Echtzeitnahes Monitoring: HP BSM 9 verwendet als Datenbank ein so genanntes Run Time Service Model. Dieses versorgt das Event-Management mit stets aktuell gehaltenen Informationen über die Konfigurationselemente (Configuration Items, CIs) im CMS. Die Verwendung echtzeitnah eingespielter (so genannter „Run-Time“-) Daten beschleunigt das Auffinden von Störungsursachen wie auch die Ermittlung der Auswirkung von Events auf die Business-Services.
  • Geschäftsorientierter IT-Betrieb: So genannte Health Indicators liefern Aussagen über den Status (den „Gesundheitszustand“) eines Business-Services. Jenseits der sonst üblichen, rein technikbezogenen Schwellenwerte (Thresholds) liefern Health Indicators anschauliche Informationen über das Funktionieren des Geschäftsbetriebs. Dies erleichtert es der IT-Organisation, beim Auftreten von Störungen ihre Arbeit schnell nach Geschäftsrelevanz zu priorisieren.

Integrierte Lösung mit einheitlicher Architektur

Im IT-Alltag stammen Events (Meldungen über Abweichungen vom Sollzustand) aus zahlreichen Quellen: Die Event-Quelle kann ein Configuration Item sein (eine IT-Komponente, ein Server, eine Serverfarm etc.), aber ebenso ein Monitoring-Werkzeug oder auch ein IT-Service (zum Beispiel das Service-Level-Management). Diese Events werden auf unterschiedlichste Weise erzeugt, enthalten unterschiedlichste Angaben über die Dringlichkeit der Störung und werden meist über Schnittstellen (APIs) und/oder mittels manueller Integration konsolidiert. Der Aufwand, um aus Events Auswirkungen auf das Geschäft abzuleiten, ist in der Regel hoch, da der Administrator auf verschiedene Tools zurückgreifen muss, was auch die Kosten in die Höhe treibt.

Diesem Verwaltungs-Overhead und Kostenblock setzt HP BSM 9 eine integrierte Lösung mit durchgängiger, einheitlicher Architektur entgegen: Das Event-Management verwendet die gleiche Datenbasis wie andere IT-Disziplinen, etwa das Netzwerk-, das Application-Performance- oder das IT-Service-Management.

Die Event-Meldungen werden dabei durch die BSM-Plattform zu einer gemeinsamen „Event-Pipeline“ vereinheitlicht. Gespeichert werden die Events im Run Time Service Model (davon später mehr). Damit stehen Event-Meldungen allen auf der Datenbank aufsetzenden Managementlösungen immer in der vorgegebenen Weise zur Verfügung.

Der Kapitän unseres Beispielschiffs, der „BSM Reloaded“, erhält damit benötigte Entfernungsangaben immer in Seemeilen – und nicht mal in Seemeilen, mal in Meilen, mal in Kilometern, mal als „17 cm im Maßstab 1:250.000“ und mal als „ungefähr eine Tagesreise entfernt“. Das erleichtert ihm das Navigieren ungemein: Er kann den Passagieren präzise Auskunft geben, wie weit das Schiff noch vom nächsten Hafen entfernt ist – und ob es pünktlich eintreffen wird.

weiter mit: Das neue Run Time Service Modul

 

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