Unternehmenslösungen für hybride Infrastrukturen

Microsoft setzt auf "Cloud OS-Strategie"

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Microsoft positioniert Windows Server 2012 R2 als zentrale Cloud-Plattform.
Microsoft positioniert Windows Server 2012 R2 als zentrale Cloud-Plattform. (Bild: Microsoft)

Microsofts Cloud OS-Strategie soll sich in jetzt aktualisierten Unternehmenslösungen wiederspiegeln. Dabei setzt der Konzern auf In-Memory, Big Data sowie BYOD bei Intune und Remote Access.

Und Microsoft integriert weiter: Bereits mit zahlreichen ins -Betriebssystem Windows 8.1 eingebundenen Clouddiensten hatte der Hersteller eine "One Experience" für Endanwender versprochen. Ein nun vorgestelltes "integriertes Gesamtkonzept" für Entwickler und Systembetreiber soll "IT- und Dateninfrastruktur, Anwendungsplattform und Anwendungsentwicklung nahtlos miteinander verbinde[n]".

In die "Cloud OS-Strategie" sollen sich nun zahlreiche aktualisierte Produkte einfügen:

  • Ab 18. Oktober erhältlich sind Windows Server 2012 R2 und System Center 2012 R2. Damit sollen Anwender laut Microsoft moderne und leistungsfähige IT-Infrastrukturen für Private, Public oder Hybrid Clouds aufbauen. Durch ein direkt auf Windows Server und System Center aufsetzendes Windows Azure Pack können Unternehmen und Service-Anbieter Self-Service-Infrastrukturen und Plattformdienste direkt aus ihren Datenzentren bereitstellen. Aufbauend auf diesen hybriden Cloud-Plattformen präsentiert Microsoft Visual Studio 2013 zusammen mit dem neuen, ebenfalls ab dem 18. Oktober verfügbaren .NET 4.5.1 für die rasche Entwicklung und Bereitstellung moderner Business-Anwendungen für Geräte und Dienste.
  • Ab 1. November werden alle "Enterprise Agreement (EA) Kunden" Windows Azure zu günstigeren Preisen nutzen können. Microsoft glaubt, dass Unternehmen so "Investitionen in On-Premise-Lösungen hier gezielter für die Einführung von Cloud-Lösungen einsetzen" können.
  • Die in Kürze verfügbare, zweite Vorschau des SQL Server 2014 werde zudem weitere Einblicke in die neuesten SQL Server-Generation erlauben. Die soll dank In-Memory-Technologien bis zu 30 Mal performanter laufen. Microsoft wirbt zudem mit integrierten Datensicherungs- und Datenwiederherstellungsverfahren für die Cloud.
  • Noch im Oktober will Microsoft den HDInsight Service starten, einen auf Apache Hadoop basierenden Windows Azure Service für Big-Data-Analysen. Der Service werde mit SQL Server und weit verbreiteten Business Intelligence Tools wie Excel und Power BI für Office 365 angeboten. Mit Power BI könnten Anwender lokal installierte Daten mit Daten in der Cloud verknüpfen, Informationen visualisieren und Erkenntnisse generieren.
  • Im Zusammenspiel mit dem System Center Configuration Manager taugt die ab 18. Oktober verfügbare Version von Windows Intune für BYOD-Modelle. IT-Abteilungen sollen so Business-Anwendungen und Unternehmensdaten sicher auf Windows, iOS oder Android bereitstellen. Hierbei helfen neue Funktionen für Zugriffssteuerung und Informationsschutz in Windows Server 2012 R2 sowie eine einheitliche Verwaltungsumgebung für PCs sowie mobile Geräte.
  • Mit Windows Server 2012 R2 will Microsoft ebenfalls noch in diesem Monat eine Remote Desktop App anbieten. Per Windows, Windows RT, iOS, OS X und Android könnten Anwender somit auf PCs und virtuelle Desktops zugreifen.
  • Für direkte Interaktion mit Kunden und die Planung von Ressourcen soll schließlich die ebenfalls für Oktober angekündigte Neuauflage der CRM-Lösung Microsoft Dynamics CRM Online sorgen. Damit könnten Anwender Kundeninteraktionen durch kontextbezogene Informationen weiter personalisieren und wichtige Erkenntnisse aus den Daten gewinnen. Diese lassen sich jetzt auf den unterschiedlichsten Geräten abrufen; Dynamics CRM selbst kann On-Premise installiert oder per Hosting genutzt werden.
  • Zudem ist die neue Version der mittelständischen ERP-Lösung Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 ab sofort verfügbar. Als Vorteile nennt der Hersteller eine mögliche Integration mit Office 365, kompletten Multi Tenant Support und Tools für ein umfassendes Hosting der Anwendung unter Windows Azure.

Kai Göttmann, Direktor Geschäftsbereich Server, Tools und Cloud von Microsoft Deutschland meint: "Wir sehen bei deutschen Kunden zunehmendes Interesse an hybriden Cloud-Bereitstellungsformen. Hier kann Microsoft punkten und die Mehrwerte werden erkannt."

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