Dokumente per Office Online und OneDrive mobil bearbeiten

Microsoft-Kollaborationstools im Browser

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Micrsoft präsentiert die bisher als Web Apps bekannten Dienste auf der zentralen Startseite "Office Online".
Micrsoft präsentiert die bisher als Web Apps bekannten Dienste auf der zentralen Startseite "Office Online". (Bild: Microsoft)

Mit Microsoft Office Online können Anwender kostenlos und mobil Dokumente im Browser bearbeiten und in der Cloud sichern; der in OneDrive umbenannte Speicher glänzt dabei mit neuen Funktionen und Prämien.

Neue Namen und Funktionen für Microsofts Clouddienste: Die Microsoft Office Web Apps heißen jetzt Office Online und erlauben es Anwendern, Dokumente kostenfrei per Webbrowser zu bearbeiten. Beim bislang SkyDrive genannten Cloudspeicher OneDrive hat sich Microsoft unter anderem von Funktionen des Mitbewerbers Dropbox inspirieren lassen.

Mit Office Online stellt Microsoft die Anwendungen Word Online, PowerPoint Online, Excel Online oder OneNote Online bereit. Nutzer müssen sich hierfür mit einer Microsoft ID anmelden und greifen dann per Browser auf die Werkzeuge zu.

Beim Workflow zeigen sich allerdings auch Grenzen des kostenlosen Angebotes. Microsoft hat Office Online mit OneDrive gekoppelt. Alternativ bietet der Hersteller bei Word Online zwar beispielsweise an, eine lokale Kopie des jeweiligen Dokumentes herunterzuladen – das glückte uns bei einer ersten Stichprobe allerdings nur in der Windows-Welt problemlos. Mit einem Chromebook konnten wir die Datei im .docx-Format nicht direkt aus Word Online herunterladen und mussten den Umweg über OneDrive gehen. Der Ausdruck als PDF-Datei funktionierte indes auch über Googles Chrome OS direkt aus Word Online heraus.

OneDrive

Gleichzeitig mit einem neuen Namen führt Microsoft zudem weitere Funktionen für den eigenen Cloudspeicherdienst ein. OneDrive funktioniert laut Hersteller über alle Plattformen hinweg, darunter auch Android, iOS und Xbox.

In den Vordergrund rückt der Anbieter ein optimiertes Video-Sharing, mit dem Anwender ihre Filme jetzt leichter als bisher speichern, betrachten und teilen können. Für Android gibt es außerdem ein – an Dropbox erinnerndes – automatisches Kamera-Backup, das per Smartphone gemachte Fotos automatisch in die Cloud transferiert.

Standardmäßig spendiert Microsoft OneDrive-Nutzern sieben GByte kostenlosen Speicher. Zusätzliche Kapazitäten können in Schritten von 50 bis 200 GByte zugebucht werden. Wer Freunde wirbt kann sich zusätzlich bis zu fünf weitere GByte verdienen; Nutzer des Kamera-Backups erhalten bis zu drei GByte zusätzlichen Gratis-Speicher.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42545407 / Office und Betriebssysteme)