Interview mit Ansgar Heinen, Private Cloud Lead, Microsoft Deutschland

Microsoft erneuert sein Toolset für die Cloud

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Florian Karlstetter

Microsofts Strategie in Sachen Cloud - ein Experten-Interview mit Ansgar Heinen, Private Cloud Lead bei Microsoft Deutschland.
Microsofts Strategie in Sachen Cloud - ein Experten-Interview mit Ansgar Heinen, Private Cloud Lead bei Microsoft Deutschland. (© T. L. Furrer - Fotolia.com)

Microsoft hat die Werkzeuge der System Center-Familie überarbeitet und bietet mit der 2012er-Generation ein umfassendes Toolset für Cloud und Virtualisierung an. CloudComputing-Insider sprach mit Ansgar Heinen, Private Cloud Lead bei Microsoft Deutschland.

CloudComputing-Insider.de: Wie ist die Microsoft Strategie in Sachen Cloud?

Ansgar Heinen: „Für Microsoft sind die Cloud-Modelle der nächste logische Schritt in der IT-Verarbeitung. Aus diesem Grund bieten wir unseren Kunden ein breites Spektrum an Cloud-Diensten und Infrastruktur-Komponenten. Zu den Angeboten für unsere Geschäftskunden zählen beispielsweise Microsoft-CRM oder Windows Intune zur PC-Verwaltung und -Sicherheit in der Cloud.

Für den Endkunden haben wir mit Office 365 eine sofort nutzbare Anwendungssuite im Programm. Wichtig dabei ist für Microsoft, diese Angebote zielgruppenspezifisch auszubauen. Schon heute sind 90 Prozent unserer Entwicklungsressourcen den Cloud-Themen gewidmet und arbeiten in der Entwicklung weiterer Cloud-Dienste. Gleichzeitig aber sind die Cloud-Modelle für Microsoft nicht die einzige Variante der IT-Verarbeitung der Zukunft. Daher unterstützen wir übergreifend sowohl die , die Public Cloud-Techniken und bestehende IT-Betriebsmodelle gleichermaßen“.

Was unterscheidet die Cloud-Angebote von Microsoft vom Wettbewerb?

Ansgar Heinen: „Bei all unseren Cloud-Angeboten steht immer eine ganzheitliche Betrachtung im Fokus. Es geht bei der Cloud-Verarbeitung nicht alleine um den oder das beste Toolset zu Administration, sondern immer um die passende Lösung für den Kunden. Dabei müssen nicht nur die rein technischen Aspekte, die sich in den infrastrukturellen Komponenten befinden berücksichtigt werden, sondern auch um die Abstimmung mit den geschäftlichen und rechtlichen Rahmen der Unternehmen. In technischer Hinsicht haben wir mit dem Windows Server 2012 und dem integrierten Hyper-V 3 einen leistungsstarken und robusten Hypervisor im Programm.

Mit System Center 2012 liefern wir einen umfassenden Werkzeugkasten, der die Anforderungen, die heute an die Verwaltung gestellt werden, hervorragend abdeckt. System Center adressiert den kompletten Lebenszyklus der Verwaltung in der selbst betriebenen Infrastruktur, Service Provider-Modellen und der Public Cloud. Dabei entscheidet jeder Kunde individuell wie weit er sich heute schon an die Cloud anlehnt bzw. dieses Dienste integriert. System Center und Hyper-V sind technische Hilfen. Für Microsoft aber geht es nicht alleine um rein technische Aspekte. Ebenso wichtig sind auch die rechtliche Rahmendaten und die Integration der Cloud-Verarbeitung in die betrieblichen Abläufe der Unternehmen. Dabei spiel die Aspekte der und des Datenschutzes, insbesondere für unsere deutschsprachigen Kunden eine wichtige Rolle, die wir ebenso in unsere Lösungsangebote einarbeiten“.

Wo sind die Stärken der Microsoft-Tools in Sachen Cloud?

Ergänzendes zum Thema
 
VIRTUALISIERUNG & Cloud COMPUTING Technology Solution Days 2012

Ansgar Heinen: „Microsoft sieht eine seine Stärken in der besseren und tiefergehenden Unterstützung der Anwendungen. Daher liefern wir nicht nur einen Hypervisor sondern auch infrastrukturelle Unterstützung. Microsoft hat langjährige Erfahrung in der Entwicklung und von Anwendungsdiensten für die Benutzer. Unser Messaging System Exchange, der Datenbankserver Server oder etwa SharePoint – in all diese Lösungen besitzen wir langjährige Erfahrungen und einen etablierten Nutzerkreis. Diese Anwendungssysteme haben wir mittlerweile auch für die Cloud geöffnet und die Unternehmen können sie auch in der Cloud betreiben.

Besondere Stärken haben wir aber auch, wenn es um die Aspekte der Applikationsintegration und der Überwachung geht. Dies beginnt bei den unterschiedliche Virtualisierungsvarianten, wie etwa der Applikationsvirtualisierung, der , den Terminal Services, zieht sich fort über Hilfen zum Rollout der Anwendungen hin zu den Benutzer, die beispielsweise über den System Center Configuration Manager abgewickelt werden und endet schließlich bei der Überwachung und Optimierung, die durch den System Center Operations Manager erfolgt“.

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