Einheitliche Schnittstelle

Licobo öffnet CloudRail für RESTful APIs

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Vorher/nachher: Mussten sich Entwickler bislang mit Semantiken und Datenformaten verschiedener APIs herumschlagen liefert CloudRail nun eine einheitliche Schnittstelle.
Vorher/nachher: Mussten sich Entwickler bislang mit Semantiken und Datenformaten verschiedener APIs herumschlagen liefert CloudRail nun eine einheitliche Schnittstelle. (Bild: Licobo)

Licobo will die universelle Schnittstelle CloudRail auf eine komplett neue technische Basis gestellt haben. Nutzer können nun individuelle Schnittstellen zusammenstellen und alle RESTful APIs zu CloudRail hinzufügen.

Bereits vor knapp einem Jahr hatte Licobo mit CloudRail eine einheitliche API für Cloudspeicherdienste vorgestellt. Diesen Ansatz hat das Start-up mittlerweile erweitert und spricht selbst gar von einer komplett neuen Technologie. Entwickler sollen damit verschiedenste Dienste und Geräte mit einer einheitliche Semantik ansprechen.

Anders als die retrospektiv als „Vorversion“ abgestempelte Variante ist das aktuelle CloudRail nicht mehr auf vom Anbieter bereitgestellte Cloudspeicher beschränkt. Nutzer können nun beliebige RESTful-APIs hinzufügen und über das System nutzen.

Einheitliche API für Cloudspeicherdienste

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Einheitliche API für Cloudspeicherdienste

22.12.14 - Mit CloudRail for Cloud Storage Services präsentiert die Mannheimer Licobo GmbH eine einheitliche API für Dropbox, Google Drive und Microsoft OneDrive. Entwickler binden die Dienste damit schneller in Apps ein und sparen sich spätere Anpassungen. lesen

Licobo wirbt mit einem „offenen Community-Ansatz“. Das heißt: Jeder kann bestehende Dienste über die CloudRail-Workbench erweitern oder neue Services hinzufügen – und anderen Anwendern zur Verfügung stellen. Bereits zum Launch gebe es Integrationen für die wichtigsten Dienste, darunter Dropbox und Facebook, sowie intelligente „Smart Home“-Geräte wie Nest und Philips Hue.

Zudem dürfen sich Anwender individuelle Schnittstellen zusammenstellen, etwa um Funktionen für den Upload zu Dropbox, die Steuerung einer Philips-Hue-Lampe sowie die Authentifizierung über Facebook zusammenzufassen. CloudRail erstelle aus derlei Anforderungen eine einzige „Custom API“. Die werde dann über das CloudRail-SDK aus der jeweiligen App angesprochen.

Die universelle CloudRail API steht kostenfrei für Softwareentwickler zur Verfügung; Preise für Enterprise-Services nennt Licobo auf Nachfrage. Momentan wird CloudRail für Java und Android angeboten, iOS und weitere Plattformen sollen in Kürze unterstützt werden.

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