Advertorial: Verwaltung heterogener IT-Umgebungen

Integrierte Management-Lösungen überwinden Plattform-Barrieren

| Autor / Redakteur: Matthias Pfützner * / Advertorial

Die zunehmende Heterogenität wird generell die Zukunft der IT prägen. Damit rückt auch die Verknüpfung traditioneller und agiler Vorgehensmodelle immer mehr in den Fokus. Virtualisierung, bimodale IT und Hybrid-Cloud-Modelle sind die Folge - mit entsprechenden Anforderungen an das Management.
Die zunehmende Heterogenität wird generell die Zukunft der IT prägen. Damit rückt auch die Verknüpfung traditioneller und agiler Vorgehensmodelle immer mehr in den Fokus. Virtualisierung, bimodale IT und Hybrid-Cloud-Modelle sind die Folge - mit entsprechenden Anforderungen an das Management. (Bild: Red Hat)

Die Komplexität und die Heterogenität von IT-Infrastrukturen nehmen kontinuierlich zu. Die steigende Nutzung von Cloud-Modellen, der Einsatz von Virtualisierungstechnologien oder auch der Trend zur bimodalen IT forcieren diese Entwicklung.

Die Konsequenz ist, dass herkömmliche Management-Lösungen für die Verwaltung heterogener Architekturen schnell an ihre Grenzen stoßen. Gefragt sind somit neue Lösungen, die zu einer Homogenisierung der Administration führen.

In vielen Unternehmen gehört die Virtualisierung heute bereits zum Standard. Ein zentraler Vorteil ist, dass sie eine effizientere Nutzung von IT-Ressourcen durch die Konsolidierung von Applikationen auf einer geringeren Zahl physischer Server ermöglicht. Ihren vollen Nutzen entfaltet Virtualisierung jedoch – vor allem im Hinblick auf die erhoffte IT-Agilität – erst dann, wenn adäquate Management-Lösungen genutzt werden, die grundlegende Anforderungen hinsichtlich Bereitstellungsmanagement, Workload-Automatisierung oder Lizenzmanagement erfüllen.

Auch wenn Virtualisierung inzwischen weit verbreitet ist, liegt beim Management der virtualisierten Umgebungen oft noch einiges im Argen. Dies ist aber nur eine Seite der Medaille. Erschwerend kommt hinzu, dass Unternehmen heute zusätzlich zu den Virtualisierungslösungen etablierter Anbieter verstärkt auch Open-Source-basierte Hybrid-Cloud-Infrastrukturen für neue Anwendungsszenarien nutzen. Das heißt, die eigentliche Management-Herausforderung liegt in der Verwaltung von heterogenen Virtualisierungs- und auch heterogenen Cloud-Umgebungen.

Die IT wird bimodal

Die zunehmende Heterogenität wird generell die Zukunft der IT prägen. Diese Entwicklung spiegelt auch Gartners Modell der „bimodalen IT“ wider. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die meisten Unternehmen in der Zukunft eine IT-Architektur nutzen, die auf einer Verknüpfung traditioneller und agiler Vorgehensmodelle basiert. Im Prinzip geht es bei der bimodalen IT um zwei unterschiedliche Methoden beziehungsweise eine „IT der zwei Geschwindigkeiten“. Sie umfasst die herkömmliche und sichere operative IT-Basis (Mode 1) sowie die nicht-lineare und agile IT (Mode 2). Im Mode 1 werden traditionelle Scale-Up-Applikationen mit strategisch wichtigen Daten betrieben. Im Mode 2 hingegen werden agile Scale-Out-Applikationsmodelle genutzt, mit denen auf neue Geschäftsanforderungen oder Rahmenbedingungen schnell reagiert werden kann. Ein solches IT-Modell ermöglicht es, für unterschiedliche Workloads und betriebliche Anforderungen die jeweils am besten geeignete IT-Umgebung und Plattform zu nutzen. Das können Bare-Metal-Server, klassische Scale-Up-Virtualisierungsumgebungen oder auch Infrastructure-as-a-Services (IaaS) und Platform-as-a-Services (PaaS) in Private, Hybrid oder Public Clouds sein.

Der bimodale IT-Ansatz zeigt sich heute bereits im Cloud-Bereich, vor allem größere Unternehmen betreiben die IT-Infrastruktur zum Teil im eigenen Rechenzentrum oder einer Private Cloud (Mode 1) und zum Teil in der Public Cloud (Mode 2). Die gleichzeitige Nutzung der internen Infrastruktur ist oft allein schon deshalb erforderlich, da etliche Anwendungen überhaupt nicht für den Public-Cloud-Einsatz geeignet sind oder aus Sicherheits-, Compliance- und datenschutzrechtlichen Gründen nicht in Frage kommen. Es hat sich gezeigt, dass für viele Unternehmen ein Hybrid-Cloud-Modell der ideale Einstieg ist, um die Potenziale privater und öffentlicher Clouds optimal zu nutzen. Ein Hybrid-Cloud-Modell, das On-Premise- und Off-Premise-Ressourcen umfasst, bietet das Beste zweier Welten: die Kosteneffizienz einer Public Cloud und die Flexibilität einer Private Cloud für die Umsetzung von Unternehmensanforderungen in Bereichen wie Audit, Risk Management oder Policy Management. Die Umsetzung eines Open-Hybrid-Cloud-Modells ist allerdings kein einfacher Prozess, insbesondere im Hinblick auf das Thema Management.

Zunehmende Heterogenität kompliziert das Management

Virtualisierung, bimodale IT und Hybrid-Cloud-Modelle haben eines gemeinsam: Das Management der IT wird dadurch erschwert. Je stärker die Virtualisierung im Unternehmen verbreitet ist, desto eher werden Tools für das Management benötigt, denn mit dem Virtualisierungsgrad steigt auch die Komplexität. Und entscheidet sich ein Unternehmen für die Implementierung und Nutzung einer bimodalen IT, sind ebenfalls neue Management-Lösungen vonnöten, die die Administration heterogener Strukturen unterstützen. Auch der Einsatz mehrerer Cloud-Plattformen in einem Hybrid-Modell bringt per se Schwierigkeiten mit sich, da diese durch unterschiedliche Technologien, Schnittstellen und Prozesse gekennzeichnet sind. Die zentrale Herausforderung betrifft dabei das konsistente Management; zu nennen sind hier zum Beispiel das automatische Provisioning, Workload-Balancing, die Ressourcen-Optimierung, das Kapazitäts- und Lifecycle-Management sowie Root-Cause-Analysen.

Für unterschiedliche Plattformen werden heute in der Regel auch unterschiedliche Tools genutzt. Die damit verbundene Komplexität im Handling für IT-Abteilungen ist offensichtlich. Und effizient ist dies auch nicht, da in mehreren parallel betriebenen Systemen die gleichen Regeln und Richtlinien verwaltet werden müssen. Ein konkretes Beispiel zeigt, wie wichtig generell eine zentralisierte, einheitliche Verwaltung heterogener Systeme ist. So kommen heute auch in VMware-basierten Cloud-Umgebungen zunehmend OpenStack-Komponenten zum Einsatz und in Konsequenz führt dies zur Verwendung unterschiedlicher Management-Tools.

Das Leistungsspektrum einer integrierten Management-Lösung

Die größten Herausforderungen für die Verwaltung von Applikationen in hybriden Umgebungen betreffen die Bereiche Automatisierung, Analytics und Integration. Zukunftssichere Management-Lösungen müssen deshalb prinzipiell folgende Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • Konfigurations- und Change-Management im Hinblick auf Applikationen, Middleware und Infrastruktur-Software
  • Kapazitäts- und Performance-Management
  • Chargeback
  • Self-Service-Portal und -Provisioning sowie Service-Kataloge
  • Orchestrierung
  • Integrierte OpenStack-Unterstützung
  • Konsistente Zugriffskontrolle auf die Infrastruktur und Middleware
  • Integration mit vorhandenen Systemen und Management-Tools

Vor allem die OpenStack-Unterstützung ist von entscheidender Bedeutung. Wenn es um den Aufbau von Cloud-Infrastrukturen geht, kommen Unternehmen heute kaum an der Open-Source-Cloud-Plattform OpenStack vorbei. OpenStack wird als herstellerübergreifende Lösung von vielen großen IT-Unternehmen unterstützt, darunter Cisco, Dell, Intel, VMware, IBM, HP und Red Hat. OpenStack zeichnet sich dadurch aus, dass es innerhalb der zentralen Funktionsblöcke Compute, Storage und Networking weitere Module definiert hat, die über Plug-in-Funktionalitäten mit unterschiedlichen Technologien kombiniert werden können. Entwickler können alle Module von OpenStack über eine gut dokumentierte REST-API-Schnittstelle steuern.

Generell muss eine zukunftssichere Management-Lösung eine einheitliche und zentrale Verwaltung aller genutzten Applikationen – in der Cloud und im internen Rechenzentrum – ermöglichen. Deshalb muss sie auch Administrations-Funktionalitäten für Private, Public und Hybrid Clouds bieten und dabei unterschiedlichste Virtualisierungsplattformen und Cloud-Lösungen unterstützen; zu nennen sind hier beispielsweise VMware vSphere, OpenStack, Red Hat Enterprise Virtualization, Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure oder Microsoft Private Clouds, die auf dem Verwaltungssystem Microsoft System Center Virtual Machine Manager basieren.

Die Plattformunterstützung ist aber keinesfalls ausreichend, ebenso wichtig ist die Integration der bereits im Unternehmen genutzten Systemmanagement-Tools. Auch hier sollte die Management-Lösung eine hohe Flexibilität und Interoperabilität bieten, das heißt, dass zum Beispiel eine nahtlose Anbindung gängiger Applikationen von Anbietern wie BMC Software, CA, Cisco, Dell, HP oder ServiceNow möglich ist. Von zentraler Bedeutung ist zudem eine problemlose Verknüpfung mit Monitoring- und Asset- oder Event-Management-Systemen, Configuration Management Databases (CMDBs) oder Lösungen zur Runbook-Automation (RBA) und IT-Prozess-Automation (ITPA).

Matthias Pfützner, Solution Architect Cloud bei Red Hat.
Matthias Pfützner, Solution Architect Cloud bei Red Hat. (Bild: Red Hat)

Nicht zuletzt sollte eine Management-Lösung auch die Anforderungen unterschiedlicher User-Gruppen abdecken und Endanwender, Administratoren sowie die Managementebene gleichermaßen unterstützen. Für den Endanwender müssen komfortable Self-Service-Portale und -Funktionen zur Verfügung stehen, zum Beispiel für rollenbasierte Zugriffe auf IT-Service-Kataloge oder ein automatisches Provisioning. Wichtig für den Administrator sind Tools für das Konfigurations-, Ressourcen- und Kapazitätsmanagement. Nicht zuletzt sollte die Möglichkeit bestehen, dass die Managementebene einfach und schnell auf alle Informationen zugreifen kann, die für die Bereiche Governance, Compliance, Kosten oder Kapazitätsplanung relevant sind.

Auch wenn die IT nicht so schnell, wie von Gartner prognostiziert, bimodal wird, eines bleibt klar: Neben der traditionellen IT wird auch das „agile“ Segment immer wichtiger werden. Und das bedeutet, dass Unternehmen klar definierte Prozesse und vor allem eine einheitliche Management- und Automatisierungs-Plattform für neue agilitätsoptimierte und herkömmliche effizienzorientierte Infrastrukturen benötigen.

* Matthias Pfützner ist Solution Architect Cloud bei Red Hat

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43830090 / Advertorials)