16.04.2009 | Redakteur: Gerald Viola
In den Hochzeiten des Speichernetzes arbeiteten einige Hersteller an SAN FS. Als störend erwies sich lange Jahre, dass Microsoft Windows alle Ressourcen okkupieren wollte, die es nicht
In den Hochzeiten des Speichernetzes arbeiteten einige Hersteller an SAN FS. Als störend erwies sich lange Jahre, dass Microsoft Windows alle Ressourcen okkupieren wollte, die es nicht als seine eigenen erkannte. Das SAN-Dateisystem sollte aus dem Fibre-Channel-Netzwerk mit allen seinen spezifischen Speichersystemen und deren individueller Verwaltung endlich eine von allen Betriebsystemen nutzbare gemeinsame Speicherressource machen. Um es vorweg zu nehmen: Dieser Plan ist Stand 2009 gescheitert. Das SAN FS besteht der Theorie nach aus einem großen Rohdatenspeicher, der die reinen Dateninhalte aufnimmt. Alle anderen Daten wie Format, Betriebssystem, letztes Änderungdatum usw. werden in einem Metadaten-Cluster vorgehalten, der den Zugriff und auch Konvertierungen in andere Dateiformate steuert.
Will der Benutzer auf eine Datei zugreifen, so startet sein Zugangsserver eine Anfrage beim Metadaten-Cluster über das normale LAN. Wird der Zugriff genehmigt und der Lagerort an den Zugangsserver übermittelt, kann dieser per Hochgeschwindigkeitsverbindung, also per Fibre Channel, dem Benutzer die Dateiinhalte übermitteln.
Das SAN FS hat sich aus mehreren Gründen nicht durchsetzen können:
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