eGovernment und Cloud Computing

US-Verwaltungen wollen einheitliche Vorgaben für die Cloud-Sicherheit

13.06.12 | Redakteur: Gerald Viola

Regierungen streben in die Wolke. Jetzt werden die Bedingungen abgesteckt
Regierungen streben in die Wolke. Jetzt werden die Bedingungen abgesteckt (Foto: © AA+W - Fotolia.com)

US-amerikanische Verwaltungen sollen künftig nur noch Cloud-Dienstleister nutzen, die Mindest-Sicherheitsstandards erfüllen. Wer von der General Services Administration (GSA) zertifiziert ist, darf dann mit seiner Cloud im gesamten Public Sector ohne weitere Prüfung eingesetzt werden.

„Der Schlüssel zur Sicherheit ist Einheitlichkeit“, wird Steven van Roekel, der CIO im Weißen Haus, von der Washington Post zitiert. Die aktuellen Anforderungen umfassen rund 160 Punkte von allgemeinen Sicherheitseinstellungen über Spam-Filter bis hin zu Verschlüsselungsstandards und neun externe Zertifizierungspartner.

Während die Stadtverwaltung in Los Angeles seit 2010 in der Cloud arbeitet, wurde die Polizei der Stadt Anfang des Jahres wieder aus der Wolke "befreit" – aus Sicherheitsgründen.

In Europa haben sich Wissenschaftler dafür eingesetzt, dass Daten der Öffentlichen Verwaltung den Rechtsraum der EU nicht verlassen dürfen.

Und in Deutschland planen Bundesinnenministerium und Telekom angeblich die Bundes-Cloud. Vor einem Vierteljahr erklärte das BMI zum Cloud Computing in der Öffentlichen Verwaltung:

„Jedoch müssen insbesondere aus Sicht des BMI noch rechtliche Fragestellungen und IT-Sicherheitsaspekte analysiert werden, bevor Cloud-Dienste für die Verwaltung zum Einsatz kommen können.“

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