Flexible Infrastruktur vom virtualisierten Server bis zur gemieteten Anwendung

ICT Cloud kombiniert Co-Location, IT-Housing und On-Premises

11.01.2011 | Redakteur: Dirk Srocke

Die ICT Cloud bietet Kunden wahlweise Zugang zu IaaS, PaaS oder SaaS.

Dienstleister ICT Systems kündigt Cloud-Dienste für kleine und mittlere Unternehmen an. Das Angebot „ICT Cloud“ gliedert sich in Ebenen für Infrastruktur (IaaS), Plattform (PaaS) und Anwendungen (SaaS). Kunden können die Ebenen einzeln oder kombiniert beziehen. Zusätzlich werden unter dem Label „service onDemand“ Beratung und Support angeboten.

Egal ob Infrastruktur, Plattform oder servicebasierte Software – Dienstleister ICT Systems will Kunden künftig mit allen Spielarten des Cloud Computings bedienen. Ergänzt wird das an kleine und mittelständische Unternehmen gerichtete Angebot ICT Cloud von flexibel buchbaren Dienstleistungen.

Mit dem jetzt angekündigten Angebot orientiert sich ICT Systems nach eigenen Worten an der Cloud-Definition des National Institute for Standards and Technology (NIST). Diese unterscheidet die drei Architekturebenen: Infrastruktur, Plattform und Anwendung. Kunden sollen die darauf aufsetzenden Services IaaS, PaaS oder SaaS buchen.

Eine interne Präsentation des Anbieters beschreibt das angebotene Infrastrukturkonzept etwas pragmatischer als Kombination der Modelle Co-Location, IT-Housing und On-Premises. Kunden können Server in die ICT Cloud migrieren oder wieder auf eigenen Systeme zurückgespielen.

Dem Vernehmen nach basieren die Angebote auf Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V, die Virtualisierungsplattform von VMware soll folgen. Serverleistung, Netzanbindung und Plattenplatz können an eigene Anforderungen angepasst und auch im Nachinein noch „täglich“ skaliert werden.

Anwender sollen damit eine individuelle, virtuelle Infrastruktur aufsetzen (lassen). Als Software as a Service stehen mietweise verschiedene Microsoft-Produkte zur Verfügung. Die ICT Cloud wird in deutschen Rechenzentren gehostet; deren Verfügbarkeit gibt der Anbieter mit 99,95 Prozent an.

ICT Cloud soll noch im Januar verfügbar sein. Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat. Für das Gigabyte RAM berechnet der Anbieter 39 Euro monatlich, Festplattenspeicher kostet 1,25 Euro pro Gigabyte, eine Internetanbindung mit 1 Mbit Bandbreite schlägt mit 36 Euro zu Buche. Buchbar sind außerdem eine öffentliche IP-Adresse, eine Standortvernetzung per VPN oder eine Datenarchivierung.

Zusätzliche Beratungsleistungen im Rahmen des Angebots service onDemand berechnet der Anbieter nach einem minutengenauen Preismodell.

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