Bitcoin-Technik as a Service

IBM und Cognizant setzen auf Blockchain

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

IBM liefert 44.000 Zeilen Code und verschiedene Blockchain-Dienste.
IBM liefert 44.000 Zeilen Code und verschiedene Blockchain-Dienste. (Bild: IBM)

Die mit der Kryptowährung Bitcoin etablierte Blockchain wird geschäftstauglich: Cognizant implementiert die Technik für die Mizuho Financial Group, IBM unterstützt das Hyperledger Project der Linux Foundation und offeriert Entwicklern per Bluemix Blockchain-Dienste.

Während der Hype um den Bitcoin mittlerweile etwas abgeebbt ist, steht Technik hinter der Kryptowährung anscheinend vor einem neuen Höhenflug. Das zumindest legen zwei voneinander unabhängig, aber beinahe zeitgleich veröffentlichte Pressemitteilungen von Cognizant und IBM nahe.

So berichtet IT-Dienstleister Cognizant von einem konkreten Auftrag der Mizuho Financial Group. Für das Finanzunternehmen wolle man eine Blockchain-Lösung entwickeln. Die Unternehmen der Gruppe sollen Dokumente damit weltweit sicher ablegen.

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10.07.14 - Mit Bluemix bringt IBM eine App-Plattform in die Cloud. Diese Platform as a Service setzt auf CloudFoundry auf und unterstützt den ergänzenden Technologiestapel OpenStack. Durch die Bereitstellung zahlreicher Services soll die Implementierung neuer Mobile-, IoT und Cloud-Apps schneller erfolgen können als bislang. IBM Bluemix ist ab sofort verfügbar. lesen

Beitrag für Open Source Projekt

IBM bietet seinen Kunden entsprechende Services derweil per Cloud an und positioniert sich als Teil einer breiteren Bewegung. So habe man knapp 44.000 Codezeilen an das Project der Linux Foundation übergeben. Zudem kooperiert IBM nach eigenem Bekunden mit London Stock Exchange Group sowie dem finnischen Beratungsunternehmen Kouvola Innovation.

Mit per Bluemix bereitgestellten Cloudservices sollen Entwickler Blockchain-Anwendungen erstellen, ausrollen, betreiben und überwachen. Kritische Anwendungen könnten auf dem z System betrieben werden. Dabei sollen die neuen Blockchain-Applikationen per API auch auf bestehende Transaktionen auf verteilten Servern respektive z System zugreifen.

Smart Contracts im IoT

In Kombination mit der Watson IoT Platform will IBM die Blockchain zudem für das Internet der Dinge verfügbar machen. Einzelne Geräte könnten so mit Blockchain-basierten Ledgers kommunzieren und Smart Contracts validieren oder erneuern.

In neuen IBM Garages sollen Blockchain-Experten schließlich Entwickler geschäftlicher Anwendungen beraten und unterstützen. Geplant sind entsprechende Einrichtungen in London, New York, Singapur und Tokio. Des Weiteren wird IBM Global Business Services das Beratungsangebot für Banken, Finanzdienstleister und Logistikunternehmen erweitern. Die „Digital Agency“ IBM Interactive Experience (IBM iX) wird in weltweit 25 IBM Studios mit Kunden neue Anwendungsszenarien für die Blockchain ausarbeiten.

Blockchain in Kürze

Per Blockchain können Transaktionen dauerhaft, nachvollziehbar und manipulationssicher gespeichert werden: Vereinbarungen oder Trades sollen so schneller abgeschlossen, unveränderlich abgelegt und gegen Manipulationen geschützt bleiben. Hinter der Technik steckt eine verteilte Datenbank. Deren Struktur besteht aus einzelnen Blöcken, in denen gültige Transaktionen samt Zeitstempel zusammengefasst werden. Nachfolgende Blöcke beinhalten den Hashwert ihres Vorgängers und bekräftigen damit dessen Gültigkeit.

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