Firmenübernahmen für lückenloses Identitäts- und Accessmanagement

IBM stärkt Front gegen Kontrollverlust in der Cloud

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Durch die Übernahme der Cloud-Security-Anbieter Lighthouse und CrossIdeas will IBM das eigene Portfolio für Identity- und Accessmanagement vereinheitlichen und dessen Einsatzbereich für Unternehmen ausweiten.
Durch die Übernahme der Cloud-Security-Anbieter Lighthouse und CrossIdeas will IBM das eigene Portfolio für Identity- und Accessmanagement vereinheitlichen und dessen Einsatzbereich für Unternehmen ausweiten. (Bild: Maksim Kabakou, Fotolia)

Identitätsmanagement und Zugriffskontrolle sind immer wichtigere Komponenten sicherer Cloud-Services. In diesem Kontext steht die Übernahme der US-amerikanischen Cloud Security Provider Lighthouse Security Group und der italienischen CrossIdeas durch IBM.

Die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass Unternehmen stärker gezwungen sind, die Unternehmensinformationen einschließlich der Identitäten der Mitarbeiter und Kunden zu schützen und den Datenzugriff schärfer zu kontrollieren. Anstatt sich auf einen einzigen Zugangspunkt zu beschränken, müssen die Firmen heute in der Lage sein umfassend zu kontrollieren, wer Zugriff auf ihre Systeme, Daten und Netzwerke hat und entsprechende Berechtigungen vergeben – einschließlich der Cloud oder mobile Endgeräte. In dieser neuen Ära stehen Identity- und Accessmanagement in erster Verteidigungslinie vor möglichem Datenmissbrauch.

Kurz nacheinander gab IBM jetzt die Akquisition der beiden Spezialisten für Cloud-Sicherheit bekannt. CrossIdeas bietet eine Lösung an, die die Zugriffe auf Daten und Anwendungen in on-Premise- bzw. Cloud-Umgebungen reglementiert. CrossIdeas vereint Governance- und Analysefunktionen, um den Kunden eine größere Kontrolle zur Sicherung des Unternehmens zu ermöglichen. Die cloud-basierte Plattform Lighthouse Gateway fußt auf der IBM-Lösung Security Identity and Access Management und schützt Identitäten und Daten in zunehmend komplexen IT-Umgebungen, wo immer mehr Unternehmensinformationen in der Cloud gespeichert und über mobile Geräte abgerufen werden. Die Suite selbst umfasst weitreichende Funktionen unter anderem zur Benutzerverwaltung, zur aktuellen Umsetzung unternehmensweiter Zugriffsrichtlinien (Identity Lifecycle Governance), Single Sign-on, Enterprise User Registry Services oder Self-Services für Nutzer.

IBM will die akquirierten Unternehmen in den eigenen Geschäftsbereich Identity- und Accessmanagement-Lösungen integrieren und die eigenen Managed Security Services um deren Technologie ergänzen. Ziel ist, eine eigene Cloud-Suite aus Sicherheitslösungen und -services zu entwickeln und anzubieten, um Nutzeridentitäten über alle Zugangspunkte hinweg schützen und verwalten zu können.

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