Dienstleister erwartet wachsende Möglichkeiten in der Cloud

IBM setzt auf Mobility Services

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die MobileFirst-Strategie soll Kunden mehr Flexibilität und Auswahl bieten, beispielsweise durch ‘Mobility-as-a-Service’-Lösungen.
Die MobileFirst-Strategie soll Kunden mehr Flexibilität und Auswahl bieten, beispielsweise durch ‘Mobility-as-a-Service’-Lösungen. (Bild: IBM)

IBM erweitert das MobileFirst-Portfolio. Jetzt vorgestellte Services umfassen Mobile-Strategie, -Sicherheit, Anwendungsentwicklung sowie Beschaffung und Management von Mobile Devices.

IBM geht von einer konstanten beziehungsweise wachsenden Nachfrage nach mobilen Technologien aus. So wundert es wenig, dass der Anbieter seiner 2013 vorgestellten MobileFirst-Strategie treu bleibt und das Service-Portfolio nun erweitert.

Dabei stützt sich der Dienstleister nach eigenen Angaben auf mehr als zehn Akquisitionen von Anbietern für mobile Lösungen. Zudem kann IBM in diesem Bereich auf tausende von Spezialisten sowie 270 Patente zugreifen, heißt es.

IBM MobileFirst bündelt Mobile-Expertise auf neuer Plattform

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Als Referenz für die eigene Expertise nennt IBM das Fashion Institute of Design and Merchandising (FIDM). Zielstellung der Hochschule sei es gewesen, BYOD-Nutzern einen omnipräsenten Zugang zu Online-Ressourcen anzubieten, die Anwenderzufriedenheit zu optimieren und die Produktivität von Fakultäten, Mitarbeitern sowie Gästen zu steigern. Gelungen sei das mit IBM-Lösungen, wie dem IBM Network Service.

Folgende neue oder verbesserte Mobility Services bewirbt IBM im Detail:

  • IBM Mobile Infrastructure Consulting Services unterstützen Unternehmen bei ihrer Entscheidung für eine Mobile-Strategie und -Infrastruktur. Außerdem können sie ihre bereits existierende Mobile-Infrastruktur-Umgebung bewerten, Lücken identifizieren und eine umfangreiche Mobile-Strategie erstellen, die auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt ist. Durch die Nutzung branchenspezifischer Perspektiven ist IBM in der Lage, Kunden an Lösungen heranzuführen, die genau auf ihr Geschäft und ihre Cloud- und Arbeitsplatzvorstellungen abgestimmt sind.
  • IBM Mobile Application Platform Management Services – Auf Basis von Apps, die sich als Wachstumsfaktor für ihr Geschäft entpuppen, können Unternehmen ihre eigenen Entwicklercommunities erzeugen. Mit diesen neuen Services kann IBM Kunden dabei unterstützen, entsprechende Entwicklungsumgebungen aufzubauen, zu konfigurieren und zu managen, auf Basis von Software und Expertenteams.
  • IBM Mobile Device Procurement and Deployment Services ermöglichen Kunden, eine einfachere Auswahl und Bestellung von Geräten und und eine schnellere Implementierung der entsprechenden Plattformen, Apps und Service-Komponenten. Die Geräte können direkt an Mitarbeiter versendet werden. Sie beinhalten laufende Services für Sicherheitsmanagement, spezifischen Kundenservice und vordefinierte Aktualisierungszyklen mit Recycling oder Wiederverwendung eingesetzter Geräte.
  • IBM Mobile Managed Mobility Services bieten Unternehmen ein skalierbares, sicheres, zuverlässiges und flexibles Management ihrer Mobile-Infrastruktur und Wireless-Endpunkte. Die Implementierung des Services kann zu einer Reduzierung des Risikos, der Komplexität und der Kosten für die Verwaltung von Bring-your-own-device- (BYOD-) und Unternehmensendgeräte-Programmen führen. IBM setzt dabei die Technologie des kürzlich übernommenem Unternehmen Fiberlink ein und verbessert das Serviceangebot mit Mobility-as-a-Service (MaaS) als Fokus beim Go-to-Market. Durch die Nutzung von MaaS360 und des Ökosystems von IBM Business Partnern können Cloud-basierte Lösungen bereit gestellt werden.
  • IBM Mobile Network Services verschaffen Kunden ein tieferes Verständnis über die benötigten Ressourcen für den Aufbau einer sicheren, skalierbaren und zuverlässige Netzwerk-Infrastruktur, um die spezifischen Anforderungen ihres Mobile Business zu unterstützen. Die Kunden können die neuen spezifischen Komponenten und Design-Überlegungen identifzieren, die beim Aufbau eines sicheren Mobile- Unternehmens berücksichtigt werden müssen. Kunden können beispielsweise genauer bestimmen, welche Art von Mobile Security gefordert ist, um das wachsendes Volumen des Netzwerkverkehrs, das durch Mobile Apps und Daten generiert wird, zu bewältigen.
  • IBM Mobile Collaboration Services bieten eine Reihe von Produktivitätslösungen wie Email, Instant Messaging, Telefonie und Video. Die Lösung ermöglicht Mitarbeitern, Informationen auszutauschen, Experten zu lokalisieren und produktiver zu arbeiten. Mitarbeiter können von Design-, Implementierungs- und Managed Services profitieren, um in Verbindung zu bleiben und von ihrem Endgerät aus Geschäftsvorgänge durchführen. Dies führt dazu, dass Mitarbeiter kreativer und effektiver arbeiten können, was wiederum zu mehr Wachstum, Kundenbindung, Kostenreduzierung und einer erhöhten Zufriedenheit der Mitarbeiter führen kann.
  • IBM Mobile Virtualization Services ermöglichen Kunden, Virtualisierungstechnologie einzusetzen, um geografisch verteilte Enduser besser und in einer sichereren Umgebung unterstützen zu können. Durch die Nutzung dieser Services können Endnutzer platformunabhängig auf Anwendungen und Kundeninformationen zugreifen. Unterstützte Geräte in diesem Service sind Laptops, Workstations, Tablets, Smartphones und Thin Clients.
  • IBM Smart und Embedded Device Security hilft Unternehmen, aufkommende Mobile-Anwendungen besser zu sichern und ermöglicht Geräteherstellern, Fragen rund um das Thema Sicherheit, Stabilität, Service-Kosten und die Sicherung geistigen Eigentums zu adressieren. IBM nutzt dabei die Modellierung von Bedrohungsszenarien, Quellcode-Analysen und Schwachstellentests bei Geräten und Anwendungen. Dies ermöglicht Kunden, Hacker besser abzuwehren und zu verhindern, daß diese Root-Zugang erhalten. Dabei erhöht sich auch der Grad an Integrität und Erreichbarkeit der Sicherheitsservices.

Rich Esposito, General Manager, Mobility Services, IBM Global Technology Services, meint: “In diesem Jahr werden wir die Möglichkeiten für Kunden ausbauen - sowohl über das Potential aus den vorhandenen IBM Software-Akquisitionen wie auch über die wachsenden Möglichkeiten in der Cloud. Hierdurch bieten wir den Kunden mehr Flexibilität und Auswahl, wie beispielsweise durch ‘Mobility-as-a-Service’-Lösungen.”

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