Umfassendes Portfolio aus Produkten und Services für das mobile Unternehmen

IBM MobileFirst bündelt Mobile-Expertise auf neuer Plattform

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Mit MobileFirst will IBM Unternehmen bei der Entwicklung maßgeschneiderter mobiler Strategien und Lösungen unterstützen und sie bei ihrer Entwicklung hin zu einem mobilen Unternehmen als verlässlicher Partner begleiten.
Mit MobileFirst will IBM Unternehmen bei der Entwicklung maßgeschneiderter mobiler Strategien und Lösungen unterstützen und sie bei ihrer Entwicklung hin zu einem mobilen Unternehmen als verlässlicher Partner begleiten. (Bild: drubig-photo, Fotolia)

Branchenriese IBM fasst sein gesamtes Mobile-Portfolio künftig auf einer neuen Plattform IBM MobileFirst zusammen. Hier sind neue Lösungen zur mobilen Sicherheit und Analytik sowie Software zur Anwendungsentwicklung mit Cloud-basierten Services vereint.

Mit IBM MobileFirst sollen Unternehmen sämtliche mobilen Prozesse steuern und optimieren können – von der Koordination der mobilen Endgeräte der Mitarbeiter bis hin zur Entwicklung kommerzieller Apps. Dabei sind integrierte Strategien für die Bereiche Mobility, Cloud, Big Data, Social Business und Sicherheit gefordert, um Unternehmen dahin gehend zu unterstützen, maßgeschneiderte mobile Strategien zu entwickeln und die passenden Lösungen zu implementieren. IBM liefert hierfür seinen Kunden Tools und Services, damit diese mit mobilen Lösungen neue Geschäftschancen entwickeln können.

Breitgefächertes Angebot an mobilen Lösungen

Das Lösungsportfolio von IBM soll die Grundbausteine für mobile Plattform-Lösungen und Services für das Management mobiler Anwendungen sowie für mobile Sicherheits- und Analytics-Komponenten liefern. Die cloud-basierte flexible Infrastruktur soll Social- und Cloud Services sowie Back-End-Technologien für die Überwachung der Prozesse in den Unternehmen integrieren und bereitstellen. Das Mobile-Portfolio umfasst hierfür folgende Komponenten:

  • IBM MobileFirst Platform: Updates erweitern die Funktionalitäten von IBM Worklight und vereinfachen die Anwendung. Möglich ist jetzt außerdem das Single Sign On für mehrere Anwendungen. Eine neue Beta-Version von Rational Test Workbench verbessert zudem die Qualität und Zuverlässigkeit von mobilen Apps.
  • IBM MobileFirst Security: IBM baut hier seine kontext-basierten Sicherheitslösungen aus, indem beispielsweise AppScan um neue Funktionen zum Aufspüren von Sicherheitslücken erweitert wird, die kompatibel zu allen aktuellen Versionen der geläufigen Betriebssysteme sind.
  • IBM MobileFirst Management beinhaltet neue Updates für den IBM Endpoint Manager sowie einen verbesserten Support für alle Bring-Your-Own-Device-(BYOD)-Programme und erhöhte Sicherheitsstandards, die vor allem für Ministerien oder das öffentliche Verwaltungswesen sowie andere, stark regulierte Wirtschaftsbereiche von Vorteil sind.
  • Mit IBM MobileFirst Analytics erweitert IBM seine Tealeaf CX Mobile Lösung, mit der es möglich ist, die Reaktionen eines Kunden, der mobil auf die Webseiten des Unternehmens zugreift, nachzuvollziehen und auszuwerten. Auf dieser Grundlage können Schwachstellen besser erkannt, Verbesserungen vorgeschlagen und für ein nachhaltiges Nutzerverhalten beim Einsatz mobiler Endgeräten gesorgt werden.

Alle genannten Lösungen können auch über Cloud- oder Managed Services implementiert werden, was Firmen maximale Flexibilität ermöglicht.

Mobile Services für Kunden

Das IBM MobileFirst Portfolio umfasst zusätzlich eine Reihe von Services, die Kunden dabei unterstützen, mobile Strategien zu entwickeln, sie zu designen und zu implementieren. Hierzu gehören:

  • Innerhalb der IBM MobileFirst Strategy and Design Services werden unternehmensweite mobile Geschäftsstrategien, Konzepte und Designs entwickelt, bei denen sowohl existierende strukturelle Grundlagen berücksichtigt wie auch das passende Portfolio mobiler Interaktionen, Designelemente und Funktionalitäten auf Basis geeigneter mobiler Infrastrukturen zusammengestellt werden. Wesentliches Ergebnis ist dabei eine umsetzbare Roadmap zu einem „MobileFirst Enterprise“, das mobile Geschäftschancen optimiert und das time-to-market beschleunigt. Methodisch bewährte innovative Workshops unterstützen dabei, die passenden Lösungen zu gestalten.
  • Die IBM MobileFirst Development and Integration Services beinhalten verschiedene Komponenten zur Implementierung mobiler Infrastrukturen und die Koordination von BYOD-Umgebungen. Verbesserte Netzwerk Infrastruktur Services bieten passende IT-Netzwerk-Strategien, erleichtern zudem die Optimierung, die Integration und das Management. Mobile Enterprise Services für Managed Mobility helfen, Smartphones, Tablets und andere Endgeräte innerhalb eines Unternehmens zu verwalten und zu sichern. Das Mobile Application Platform Management beschleunigt den Einsatz mobiler Plattformen, um Anwendungen leichter und schneller entwickeln zu können.
  • Die Mobile & Collaboration Services – moderne Collaboration-Infrastrukturen – bringen Anwendungen wie Voice, Video und Chat auf einem virtuellen Desktop in eine einheitliche Infrastruktur. Dies erlaubt integrierte Echtzeitkommunikation in einer Cloud-Umgebung unter dem Einsatz mobiler Endgeräten. Latenzzeiten durch mangelnde Performance sollen dabei ausgeschlossen sein.

Laut dem aktuellem Tech Trends Report der IBM besitzt nur eine von zehn Firmen das nötige Know-how, um neue Technologien wie Mobile Computing effektiv anzuwenden. Um diese Wissenslücke zu schließen, stellt IBM zusätzliche Instrumentarien für Geschäftspartner, Entwickler und Studenten bereit.

Mobile Ressourcen und Programme

So soll die neue Partnerschaft mit AT&T Entwicklern ermöglichen, mobile Apps mit IBM Worklight zu verbessern und über die Cloud Zugriff auf APIs von AT&T zu haben. So können Programmierer ab sofort Apps mit vielseitigen Features entwickeln, beispielsweise Speech Recognition oder Rapid Payment. IBM nutzt die Plattformen „developerWorks“ und „CodeRally“, beides Communities für Entwickler, um neue technologische Assets zur Verfügung zu stellen, mit denen bestehende Lücken im Know-how geschlossen werden können.

Geschäftspartner, insbesondere Independent Software Vendors (ISVs) können mit Hilfe von Ready for IBM MobileFirst mobile Technologien in ihre Lösungen integrieren. Mit Software Value Plus haben sie zudem ab sofort Zugriff auf Zertifizierungen, Workshops und Incentives für Reseller und Systemintegratoren, bei denen mobile Lösungen im Mittelpunkt stehen.

Um die Ausbildung einer neuen „Mobile Generation“ an Universitäten und Fachhochschulen zu fördern, bietet IBM neue Fachbereichsstipendien und die Entwicklung neuer Lehrpläne an. IBM stellt außerdem Worklight in Seminarräumen und über Online-Trainings kostenlos zur Verfügung, um Studenten und dem Lehrpersonal den Einstieg in mobile Plattformen zu erleichtern.

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