Skalierbare Public Cloud mit DDoS-Schutz

IaaS-Provider OVH startet in Deutschland

| Redakteur: Ulrike Ostler

Laurent Allard, CEO der OVH Group, kündigte bereits 2015 an, er wolle heftig in den deutschen Markt investieren.
Laurent Allard, CEO der OVH Group, kündigte bereits 2015 an, er wolle heftig in den deutschen Markt investieren. (Bild: OVH)

OVH bietet seine Public Cloud nun auch in Deutschland an: Skalierbare Cloud-Instanzen und Storage-Kapazitäten für rechen- oder speicherintensive Prozesse - ab 0,082 EUR pro Stunde. Das auf OpenStack basierende Angebot verfügt über integrierten DDoS-Schutz, eine dreifache Datenreplikation und wird in mehreren europäischen Rechenzentren gehostet.

CEO Laurent Allard kündigte es bereits auf der „World Tour 2015“ des Unternehmens in Berlin an: OVH investiert weiter in den deutschen Markt. Erster Schritt ist die Einführung der Public Cloud in Deutschland.

Mit rund 220.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen. Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 17 Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 4 Terabyte pro Sekunde und 33 Präsenzpunkten auf drei Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion (s.u.).

OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt derzeit rund 1.000 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken.

Das neue OVH-Spektrum hierzulande soll gleichermaßen für Entwickler, Systembetreuer und DevOps geeignet sein und wird durch das „five nines“ Service Level Agreement (SLA) unterstützt. Die SLA erlaubt eine nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der OVH Cloud Infrastruktur.

OpenStack als Grundlage

Sie basiert auf OpenStack, dem weltweit größten Open Source-Projekt. Nutzer können durch die offene Architektur einfach in die Cloud migrieren, Applikationen integrieren oder sich zwischen Providern bewegen.

Kunden haben durch flexible Abrechnungsoptionen (monatlich oder stündlich) die Möglichkeit, die Cloud-Kapazitäten an ihre Bedürfnisse anzupassen. Auf die monatliche Option bietet OVH eine Vergünstigung von 50 Prozent.

„Wir wollen deutsche Unternehmen in punkto Sicherheit, Kosten und Ressourcen von unserer Cloud überzeugen“, erklärt Peter Höhn, Director Germany. „Die OVH Public Cloud bietet eine stabile Lösung, die flexibel skaliert werden kann. Unternehmen sind so nicht weiter nur an einen Anbieter gebunden. Wir möchten unseren Kunden damit mehr Freiheit und Flexibilität für ihre Geschäftsmodelle ermöglichen. Deshalb sind wir wirklich begeistert von diesem Produkt! Und das ist erst der Anfang. Regelmäßig kommen neue Features dazu, wie Netzwerkfunktionen, die eine Hybrid Cloud ermöglichen“.

Zweierlei Geschmacksrichtungen

OVH bietet zwei Arten von Public Cloud Leistungen an: Public Cloud Instanzen und Public Cloud Storage.

Bei Public Cloud Instanzen kann zwischen zwei Arten von virtuellen Maschinen gewählt werden: Die RAM Instanzen sind für speicherintensive Prozesse wie für Anwendung von SaaS-Applikationen, Entwicklung von Multimedia-Inhalten oder der Steuerung von großen Datenbanken gedacht. Cloud CPU Instanzen sind in der Lage, rechenintensive Aufgaben wie Datenanalysen, Computersimulationen und Lastspitzen bei Servern zu bewältigen.

Der Public Cloud Speicher bietet eine hohe Speicherkapazität, durch die eine große Anzahl an beliebigem Content für die Entwicklung von Applikationen gesichert werden kann. So sparen sich Softwareentwickler den Aufwand mit NFS oder FTP Rechnern. Neben klassischen sind auch High-Speed Speicheroptionen möglich.

Sicherheit groß geschrieben

Im Gegensatz zu anderen Lösungen verfügt das OVH Public Cloud Set über eine dreifache Datenreplikation, so dass für Unternehmen kein Aufwand für eigene Systemredundanzen entsteht.

Automatische DDoS Sicherheit ist in allen OVH Public Cloud Sets inbegriffen. Nutzer profitieren von einem sehr hohen Sicherheitsstandard, der vor allen Arten und Größen von Bedrohungen schützt.

Alle Instanzen haben Zugang zum OVH Net, dem eigenen Fibre-Netzwerk von OVH. Das Netzwerk nutzt DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) und wird aktuell auf eine einheitliche 100G Technologie migriert. Die Gesamtkapazität beträgt 3 Terabit pro Sekunde.

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23.02.16 - In Deutschland erhalten nach einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung etwa 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler regelmäßig Nachhilfe. Deren Eltern geben hierfür jedes Jahr zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro aus. „Angstfach“ Nummer 1: Mathematik. lesen

Der Preis

Die RAM Instanzen sind ab 35 Euro pro Monat oder 0,097 Euro pro Stunde, exklusive Mehrwertsteuer, für 2 vCores (2.4 Gigahertz, GHz), mit 30 Gigabyte (GB) RAM, 200 Gigabyte Block-Speicher und 250 Megabit pro Sekunde Bandbreite erhältlich.

Die CPU Instanzen sind für 30 Euro pro Monat oder 0,083 Euro pro Stunde (exklusive MwSt.) für 2 vCores (3.1 GHz), mit 7 GB RAM, 200 GB Block-Speicher und 250 Megabit pro Sekunde Bandbreite zu haben.

Bei allen Objekt-Storages ist der eingehende Traffic kostenlos. Ausgehender Traffic wird mit 1 Cent pro Monat pro Gigabyte, Inklusive Mehrwertsteuer, berechnet.

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