Version 10 des HP Configuration Management Systems

HP CMS 10 beschreibt System-Abhängigkeiten präziser als je zuvor

| Redakteur: Ulrike Ostler

HP Universal Discovery ist eine der Kernkomponenten von HP CMS 10. Die Software erkennt nicht nur unterschiedliche Zonen, sondern auch, wie Hardware, Software und Services zusammengehören.
HP Universal Discovery ist eine der Kernkomponenten von HP CMS 10. Die Software erkennt nicht nur unterschiedliche Zonen, sondern auch, wie Hardware, Software und Services zusammengehören. (Bild: HP)

Die Version 10 des „HP Configuration Management System“ (CMS) erfasst deutlich mehr Systemparameter als bisherige Versionen. Damit ist CMS 10 in der Lage, die Abhängigkeiten zwischen Diensten, Anwendungen und Systemen in virtuellen und Cloud-Umgebungen präziser und nahezu in Echtzeit zu beschreiben.

Mit mehr Parametern in kürzester Zeit lässt sich die Transparenz in der IT-Infrastruktur erhöhen und deren Kontrolle verbessern. Changes sind genauer vorherzusagen und Problemlösungen zu beschleunigen

HP CMS 10 basiert auf der Konfigurations-Datenbank HP UCMDB (UCMDB = Universal Configuration Management Database), die nun ebenfalls in der Version 10 zur Verfügung steht. Diese verfügt jetzt über eine intuitiv nutzbare Browser-Oberfläche, neu ist außerdem die Mandantenfähigkeit der Datenbank. Insgesamt helfen die Neuerungen Kunden dabei, die Auswirkungen von.

HP CMS ist eine der Kernkomponenten der IT-Management-Plattform „HP IT Performance Suite“. Zu HP CMS zählen unter anderem die Software „HP Universal Discovery“, die Konfigurations-Datenbank HP Universal Configuration Management Database (UCMDB) und „HP Universal CMDB Configuration Manager“.

Software-Discovery von Cloud-Umgebungen nahezu in Echtzeit

HP Universal Discovery erkennt Hard- und Software-Abhängigkeiten und stellt diese grafisch dar, zum Beispiel, auf welche Datenbanken und Server eine bestimmte Anwendung zugreift. In der Version 10 verfügt HP Universal Discovery über einen eigenen Software-Agenten, der eine Reihe neuer System-Parameter erfasst. Dazu gehört beispielsweise die Nutzungsdauer von Systemen durch Anwendungen.

Dabei nutzt HP Universal Discovery unter anderem den „Software Application Index“ (SAI), der auf die Signatur installierter Software zugreift. Dadurch erhält HP Universal Discovery weitere Informationen - wie den exakten Installationspfad und Informationen über installierte Service Packs und Sprachpakete.

Außerdem bietet es auch die vereinfachte Verfolgung von Änderungen (Change Tracking/Change History). Dadurch können selbst gelöschte Configuration Items noch für die Nachbearbeitung oder Auditierung genutzt werden.

Das Discovery erkennt verschiedene Zonen

Neu ist auch die Möglichkeit, verschiedene Discovery-Zonen zu erstellen. Das ist nützlich, wenn Anwender in verschiedenen Geschäftsbereichen unterschiedliche Discovery-Parameter anwenden wollen.

Die Version 10 von HP Universal Discovery bietet zudem eine verbesserte Verbindung zu „HP Real User Monitoring“ (RUM). Dieses Werkzeug zur passiven Discovery bezieht die Informationen durch die Analyse des Netzwerk-Verkehrs nahezu in Echtzeit (Just-in-Time Discovery) und kann damit beispielsweise erfassen und darstellen, welche virtuellen Maschinen aktuell in Betrieb sind.

Version 10 von CMS kommt auch mit einer überarbeiteten Version der UCMDB. Ein neues Sicherheitsmodul erlaubt dabei granulare Nutzerrechte bis hin zur Mandantenfähigkeit. Damit können Service Provider Konfigurations-Informationen von verschiedenen Kunden-Systemen in der Datenbank hermetisch voneinander trennen.

Vereinfachter Umgang mit der CMDB

Auf daie Inhalte des Universal Configuration Management Database System lässt sich nun per Browser und intuitiver Suche zugreifen.
Auf daie Inhalte des Universal Configuration Management Database System lässt sich nun per Browser und intuitiver Suche zugreifen. (Bild: HP)

Eine weitere Neuigkeit ist ein Browser für HP UCMDB. Er bietet eine intuitive Suche und zeigt alle relevanten Informationen zu einzelnen Konfigurationselementen (Configuration Items, CI). Dadurch können auch Anwender ohne spezielle Konfigurations-Management-Erfahrung herausfinden, welche Auswirkungen ein Software-Update hat oder ob ein System Leistungsengpässe verursacht.

Das hilft, Ausfälle zu vermeiden und Service Level Agreements (SLA) zu erfüllen. Die Benutzeroberfläche stellt außerdem Verknüpfungen zu Informationen aus „HP Quality Center“, „HP Service Manager“, „HP Business Service Management“ und weiteren Werkzeugen des Herstellers her.

Außerdem hat HP den HP Universal CMDB Configuration Manager überarbeitet. Das Tool ist eine Erweiterung der HP UCMDB. Er hilft, die IT-Infrastruktur sowie Prozesse und Services zu standardisieren und Unterschiede zwischen Ist- und Soll-Zustand aufzudecken.

In der Software wurden die vorhandenen Regeln beispielsweise für Cluster ausgebaut. Mit diesen Regeln können Anwender sicherstellen, dass Cluster oder Server symmetrisch aufgebaut sind sowie Single-Point-of-Failures identifizieren und ausschließen.

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