Performance-Probleme mit APM schnell analysieren – auch in Cloud-Umgebungen

Hohe Kundenzufriedenheit für SaaS-Anbieter erfolgskritisch

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Wenn Unternehmen kritische Anwendungen wie Arbeitszeiterfassung aus der Cloud nutzen, sorgt Application Perfomance Management für die nötige Stabilität.
Wenn Unternehmen kritische Anwendungen wie Arbeitszeiterfassung aus der Cloud nutzen, sorgt Application Perfomance Management für die nötige Stabilität. (© granata68 - Fotolia)

Viele Anbieter von Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) bieten ihre Dienstleistungen im Rahmen von flexiblen Abonnements pro Nutzer und Monat an. Das gewährleistet Kunden eine extrem hohe Flexibilität. Für den SaaS-Anbieter setzt dies aber eine hohe Kundenzufriedenheit voraus.

Denn unzufriedene Kunden können mit nur einem Klick kurzfristig kündigen und dann zu einem anderen Anbieter wechseln. Um dies zu vermeiden, sollten SaaS-Anbieter Engpässe in der Kapazität analysieren, die zu Performance-Problemen führen und dadurch die Verfügbarkeit der Services auf Kundenseite negativ beeinflussen. Möglich ist dies beispielsweise mit Compuware APM (Application Performance Management).

Eine aktuelle Studie des englischen Marktforschungsinstitutes Quocirca belegt, dass die Verbesserung der Performance von Applikationen zu den Top-Prioritäten in Unternehmen zählt. Zwei Drittel aller Befragten waren der Ansicht, dass Anwender eine höhere Geschwindigkeit der Applikationen erwarten. Denn Nutzer halten es mittlerweile für selbstverständlich, dass sich alle Anwendungen reibungslos und ohne nennenswerte Verzögerung verwenden lassen, und reagieren umgehend, wenn ihre Erwartungen enttäuscht werden.

Gerade SaaS-Anbieter, die ihren Kunden ein „Rund-um-sorglos-Paket“ für ihre Anwendung zur Verfügung stellen, sind besonders darauf angewiesen, dass ihre Applikationen ohne Performance-Verluste funktionieren. Denn SaaS verfolgt als Software-Distributions-Modell die Philosophie, Software als Dienstleistung über das Internet bereitzustellen. Alle relevanten Prozesse werden dabei von einem Dienstleister übernommen.

Anwender mit im Boot

Kunden zahlen einen fest definierten Betrag im Monat und verlangen dafür, dass die Software reibungslos und ohne Leistungsverluste funktioniert. Im Gegenzug führen Ausfälle und damit unzufriedene Kunden zu Imageschäden und Umsatzeinbußen. Um diese Kunden-Anforderungen zu erfüllen, reicht das konventionelle Monitoring aus der rein technologischen Perspektive des Rechenzentrums nicht mehr aus.

Die Erfahrungsperspektive und Sicht der Anwender müssen mit einbezogen werden. Dies gilt besonders in Zeiten, in denen mobile Anwendungen und Cloud-Computing die Infrastruktur der Enterprise-IT zunehmend verändern. Um die Anwenderzufriedenheit zu gewährleisten, haben Unternehmen daher verstärkt Application Performance Management-Lösungen einer neuen Generation im Einsatz.

Ergänzendes zum Thema
 
Studie zu APM in Cloud-Umgebungen

Das österreichische Start-Up-Unternehmen software architects bietet mit time cockpit eine SaaS-Lösung an, die ein rein Cloud-basiertes Zeiterfassungssystem für Knowledge Worker umfasst. Die Anwendung basiert auf einem Browserclient im Frontend (MS Silverlight) und einem .NET Web Service mit Windows Azure SQL Database Clusters im Backend.

Basis der Architektur ist ein dynamisches Datenmodell, das von Kunden individuell an ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Kunden zahlen für diese Lösung 6 Euro pro User monatlich und haben die Möglichkeit, das Abonnement jederzeit zu kündigen. Dadurch können Kunden sehr flexibel auf- und abwärts skalieren.

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