DSAG-Investitionsumfrage 2016

HANA-Cloud-Plattform im Hintertreffen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Laut DSAG rücken Industrie 4.0 und IoT langsam in den Fokus - zumindest bei rund einem Fünftel der Anwender.
Laut DSAG rücken Industrie 4.0 und IoT langsam in den Fokus - zumindest bei rund einem Fünftel der Anwender. (Bild: DSAG)

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Deutschsprachige Unternehmen werden in diesem Jahr vorrangig in die Logistik-IT investieren – so zumindest ein Ergebnis der jetzt vorgestellten DSAG-Investitionsumfrage 2016.

Auf ihren Technologietagen hat die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) am 16. Februar 2016 Ergebnisse ihrer Investitionsumfrage 2016 vorgestellt. Denen zufolge werden die SAP-Ausgaben steigen: Die entsprechenden Budgets liegen bei sechs Prozent.

Geld wird im SAP-Bereich vor allem für Rollout, Konsolidierung und Harmonisierung ausgegeben werden; 28 Prozent der Befragten sahen hier hier Hauptinvestitionen, weitere 28 Prozent planen mit mittleren Ausgaben. Auf den weiteren Plätzen folgen Business Intelligence und User Interface – hier erwägen 42 respektive 28 Prozent der Befragten hohe oder mittlere Investitionen.

HANA-Cloud-Plattform: verhaltene Nachfrage

Während Industrie 4.0 und das Internet of Things bei 22 Prozent der Unternehmen langsam in den Vordergrund rückten, sieht die DSAG SAP-Cloud-Produkte und HANA-Cloud-Plattform weit abgeschlagen. DSAG-Vorstandsvorsitzender Marco Lenck kommentiert: „Noch nicht ganz im Markt angekommen scheint die HANA-Cloud-Plattform zu sein, in die nur ein Prozent der Befragten hauptsächlich zu investieren plant. Hier wollen wir weiter Aufklärungsarbeit leisten.“

Als Top-3-Investitionsschwerpunkte benennen die DSAG-Mitglieder derweil: Logistik, Marketing/Vertrieb/CRM sowie Finanzwesen. IT-Entscheidungen werden beim Gros der befragten Unternehmen gemeinsam von Fachbereich und IT getragen (54 Prozent); bei 13 Prozent haben Fachbereiche einen größeren Einfluss, bei 33 Prozent hat das Wort der IT mehr Gewicht.

Für die Investitionsumfrage hat die DSAG ingesamt Vertreter von 344 Mitgliedsunternehmen befragt. Mit 45 Prozent sprachen die meisten Teilnehmer der im Dezember 2015 und Januar 2016 durchgeführten Online-Erhebung für Unternehmen mit 1.000 bis 4.999 Mitarbeitern.

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