Cloudera Director 2.0

Hadoop-Workloads über Cloud-Umgebungen hinweg

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Nico Litzel

Cloudera Director erzeugt und beendet Hadooop-Cluster in der Cloud automatisch.
Cloudera Director erzeugt und beendet Hadooop-Cluster in der Cloud automatisch. (Bild: Cloudera)

Der kalifornische Big-Data-Spezialist Cloudera ermöglicht Nutzern mit Version 2.0 seines „Cloudera Director“ neue Automatisierungsmöglichkeiten bei der Nutzung von Hadoop-Jobs auf Basis hybrider Clouds. Cloudera Director sorgt damit unter anderem für geringere Betriebskosten bei Big Data Analytics.

Cloudera ist nach eigener Einschätzung die einzige Hadoop-Distribution, die hybride Cloud-Umgebungen unterstützt. Der Cloudera Director erlaubt es, in Hadoop organisierte Daten in Cloud-Umgebungen zu nutzen.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Datenstreaming und dem Internet of Things werden immer mehr Daten direkt in der Cloud erzeugt und gespeichert. Die flexiblen Möglichkeiten, in Cloud-Umgebungen unterschiedliche Datenquellen verwenden zu können, schafft laut Cloudera auch ein attraktives Umfeld für viele gängige Hadoop-Workloads.

Hadoop in der Cloud

Cloudera ist daher einer der ersten Hadoop-Spezialisten, der seine Kunden ermuntert, diesem Trend zu folgen. Bereits seit 2014 stellt das Unternehmen mit dem Cloudera Director die passende Technologie zur Unterstützung hybrider Cloud-Umgebungen für Hadoop-Workloads zur Verfügung.

Dank der nahtlosen Integration mit Objektspeichern und bestehender Partnerschaften mit den großen Cloud-Anbietern Amazon Web Services (AWS), Google Cloud Platform (GCP) und Microsoft Azure kann Clouderas Big-Data- und Analytics-Plattform unabhängig vom der unterliegenden Cloud-Plattform genutzt werden.

Das ist neu in Version 2.0

Cloudera Dircector bietet in Version 2.0 zahlreiche neue Automatisierungsmöglichkeiten sowie wichtige Funktionen für den Unternehmenseinsatz. Darüber hinaus bringt Version 2.0 die für den produktiven Einsatz erforderlichen Möglichkeiten zur Fehlerbehebung. Der Cloudera Director 2.0 bietet:

  • Unterstützung für AWS Spot Instances und Google Cloud Platform Preemptible Instances,
  • ein automatisches Setup hochverfügbarer und via Kerberos authentifizierter Cluster,
  • Cluster werden beim „Initiieren“ von Hadoop-Jobs dynamisch erzeugt und nach Beendigung des Jobs terminiert,
  • nach dem Cluster-Setup und vor der Cluster-Terminierung können kundenspezifische Skripte laufen,
  • ein erweitertes User-Interface ermöglicht tiefere Einblicke in den Gesundheits-Status des Clusters,
  • höhere Zuverlässigkeit von Cluster-Modifikationen, einschließlich Rollback-Möglichkeiten bei einer Reihe von Fehler-Szenarien und schließlich
  • Support für Red Hat Enterprise Linux 7.1.

Cloudera Director überwacht die Cluster-Health.
Cloudera Director überwacht die Cluster-Health. (Bild: Cloudera)

Das Tool steht Cloudera-Kunden ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Erfolgreiche Kooperationen

Cloudera hat nach eigener Aussage im erheblichen Umfang mit Kunden unterschiedlichster Branchen zusammengearbeitet, um Hadoop in allen wichtigen Cloud-Umgebungen erfolgreich einsetzen zu können. So nutzt nach Angabe von Cloudera ein großer europäischer Flughafenbetreiber Cloudera Enterprise auf Azure, um den Zustand von Rolltreppen, Transportbändern sowie anderen wichtigen Anlagen zu überwachen und Modelle zur vorbeugenden Instandhaltung voranzutreiben.

Unternehmen wie Adecco, Airbnb, FINRA und viele andere haben sich beim Einsatz von Enterprise Data Hubs ebenfalls für Cloud-Umgebungen als Basis entschieden.

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