Open Source at its best

Fünf Jahre Openstack und schon ein Großprojekt

| Autor / Redakteur: Walter Schadhauser / Rainer Graefen

Frei, dynamisch und individuell anpassbar: Openstack, ein Erfolgsgeschichte, die beim Cloud Computing nicht mehr wegzudenken ist, feiert fünfjähriges Bestehen.
Frei, dynamisch und individuell anpassbar: Openstack, ein Erfolgsgeschichte, die beim Cloud Computing nicht mehr wegzudenken ist, feiert fünfjähriges Bestehen. (Bild: Rackspace)

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Noch vor wenigen Jahren gab sich die speicherherstellende Industrie den Nimbus des Innovationstreibers. Inzwischen hat sie diese Rolle vollständig an die Open-Source-Gemeinde verloren. Trotz vieler faszinierender Open-Source-Projekte könnte ein physikalisches Phänomen zum kritischen Faktor für das Speichern in der Cloud werden: die Latenz.

Vor kurzem ist Openstack fünf Jahre alt geworden. Die gemeinsam von Rackspace und der NASA entwickelte Open Source-Plattform für Cloud Computing wurde 2010 veröffentlicht.

Heute gilt es als eines der erfolgreichsten und am schnellsten wachsenden Open-Source-Projekte weltweit. Openstack wird bereits in zahlreichen produktiven Umgebungen eingesetzt und von praktisch jedem wichtigen IT-Unternehmen unterstützt.

Projekt Magnum bringt Orchestrierung

Rackspace engagiert sich weiterhin in Openstack und betreibt eine der erfolgreichsten Cloud-Plattformen sowie die größte Openstack Public Cloud weltweit, wie die Infografik zeigt.

Auch in Zukunft investiert das Unternehmen sehr stark in die Plattform.

Dazu gehört das Projekt Magnum, das Container-Orchestrierungssysteme wie Docker und Kubernetes in Openstack zur Verfügung stellen möchte. Zudem gründet Rackspace gemeinsam mit Intel das Openstack Innovation Center. Dieses unterstützt die Programmierung von Funktionen für Unternehmen sowie von Upstream-Openstack-Code, um die Skalierbarkeit, Verwaltbarkeit und Zuverlässigkeit der Plattform zu erhöhen.

Die NASA ist heute nicht mehr bei Openstack involviert, dafür kamen viele große IT-Unternehmen wie HP, IBM, VMware oder seit kurzem Google hinzu. Bereits im ersten Jahr des Bestehens wollten viele Entwickler und Unternehmen bei Openstack mitarbeiten und das Projekt finanziell unterstützen.

Ein wichtiger Schritt war im April 2012 die Erhebung zum Standard für Cloud Computing in Ubuntu Version 12.04. Damit wurde Openstack erstmals kommerziell unterstützt. Dies führte aber auch im Juli 2012 zur Gründung der Openstack Foundation, um weiterhin unabhängig von kommerziellen Einzelinteressen zu bleiben.

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Individuelle Triebkräfte

Heute hat sich die Lösung im Markt fest etabliert und alle großen Linux-Provider bieten Openstack-Anwendungen an. Dies erleichtert die Nutzung von multiplen hybriden Clouds auf unterschiedlichen technologischen Plattformen. Unternehmen können somit frei wählen, wie und wo sie ihre Anwendungen installieren möchten.

Um dies reibungslos zu ermöglichen, arbeitet die Openstack Community derzeit an vier großen Projekten:

  • die Verbesserung der Compute-Ebene,
  • die Skalierung des Cloud Networking,
  • die Entwicklung kostengünstigerer Speicher und
  • die Bereitstellung der Plattform als Service (PaaS).

Wer einen Blick zurück werfen möchte, kann in dieser kurzen Video-Dokumentation einige der Gründer und frühen Mitwirkenden von Openstack erleben. Sie sprechen über die ursprüngliche Zusammenarbeit sowie die Erweiterung der Community mit gleichgesinnten Entwicklern und Technologieexperten, welche die Open Source-Bewegung entscheidend vorangetrieben haben.

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