BMBF fördert „PREsTiGE“-Projekt zum Schutz der Daten

Forschen für die sichere Cloud und mehr Privatsphäre

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Sicherheit in der Cloud sowie Datenschutz und Privatsphäre sind Dauerthemen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt daher Projekte, damit neue Methoden für sicheres Cloud Computing und mehr Privatheit entwickelt werden.
Sicherheit in der Cloud sowie Datenschutz und Privatsphäre sind Dauerthemen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt daher Projekte, damit neue Methoden für sicheres Cloud Computing und mehr Privatheit entwickelt werden. (Bild: Violetkaipa - Fotolia.com)

Cloud Computing ist heute schon fester Bestandteil im Business-Umfeld und spielt zunehmend vor allem bei unternehmensübergreifenden Prozessen eine immer wichtigere Rolle. Damit aber Unternehmen mit anderen zusammenarbeiten und trotzdem ihre Geschäftsgeheimnisse schützen können, ist eine sichere Cloud-Umgebung besonders wichtig.

An diesem heiklen Punkt setzt das Forschungsprojekt PREsTiGE an. Der Name steht für Privacy-erhaltende Methoden und Werkzeuge für cloud-basierte Geschäftsprozesse. Um herauszufinden, wie die Cloud in Zukunft noch sicherer zu gestalten ist, stießen der Freistaat Sachsen und die Universität Leipzig das Projekt an, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Gemeinsam mit Partner aus Forschung und Wirtschaft sollen neue Wege für sicheres Cloud Computing untersucht werden. Ziel von PREsTiGE ist die Erforschung neuer Methoden zur Konfiguration cloud-basierter Prozesse, die Erstellung von Monitoring-Werkzeugen für Datenschutz und die Ausarbeitung von Zertifizierungsmethoden.

Der Ansatz von PREsTiGE ist insoweit neuartig, indem Privacy-Regeln und mehrstufige Vereinbarungen (Service-Level-Agreements) in unternehmensübergreifende Cloud-Umgebungen integriert werden. Ferner werden ein leistungsfähiges Identitätsmanagement und wirkungsvolle Datenschutz-Servicemodelle entwickelt. Anwender, die bisher wegen hoher Privacy-Ansprüche auf Cloud-Dienste verzichten mussten, können diese nun nutzen und gleichzeitig die Einhaltung aller Datenschutzregelungen überwachen. Das ideale Anwendungsfeld für das Projekt ist zum Beispiel die Logistik-Branche.

Unternehmerisches Interesse

Verbundkoordinator ist die Universität Leipzig; Forschungspartner sind die Universität Leipzig, das Institut für Wirtschaftsinformatik in Leipzig, die Universität Hohenheim, das Stuttgarter Forschungszentrum FZID, sowie die Unternehmen PSI Logistics GmbH in Berlin, die Dresdner SALT Solutions GmbH, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, der Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste in Dresden, die Berliner Zimory GmbH und die ebenfalls in Berlin ansässige AHP GmbH & Co. KG.

Als Experte für Cloud-Management und -Strukturen ist beispielsweise Zimory an dem Projekt beteiligt. „Das Herzstück von Zimory ist von Anfang an die Entwicklung von Lösungen für das Zusammenspiel verschiedener Cloud-Strukturen und deren Management. Daher verfügen wir hinsichtlich Privacy-erhaltende Cloud-Architekturen umfangreiche Erfahrungen, die jetzt in PREsTiGE einfließen“, erklärt Maximilian Ahrens, Chef Product Officer bei Zimory.

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