HP zeigt Dienste und Software für Anwendungs-Modernisierung

Entwicklungsumgebung aus der Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mobile Apps könnten Webpages verdrängen, meint HP und liefert passende Entwicklungstools.
Mobile Apps könnten Webpages verdrängen, meint HP und liefert passende Entwicklungstools.

Hewlett-Packard präsentiert Software und Dienste zur Anwendungs-Modernisierung. Die ermöglichen Cloud-Entwicklungsumgebungen, Collaboration und mobile SAP-Apps.

Anlässlich der Vorstellung weiterer Werkzeuge für Entwicklungs-Management und Qualitätssicherung skizziert Hewlett-Packard (HP), wie Unternehmen die Applikationsentwicklung sinnvoll und flexibel per Cloud outsourcen können. Bei diesem Ansatz konzentrieren sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft; den Code entwickeln und pflegen externe Dienstleister.

Wie dabei die Hoheit über eigene Anwendungen erhalten bleibt, weiß Jörg Limberg, Director und General Manager, HP Software & Solutions Deutschland. Der Experte spricht beispielsweise von automatisch provisionierten Arbeitsumgebungen. Mit denen können Unternehmen externe Entwickler über standardisierte Entwicklungsumgebungen koordinieren.

Zudem ließen sich per Cloud auch binnen Minuten Server für Integrationstests aufsetzen und nach Gebrauch wieder freigeben. Auf diesem Wege können Anwender nicht nur Hardwareressourcen schonen und Zeit sparen, sondern auch Softwarelizenzen sehr effizient nutzen.

Einige HP-Kunden setzen bereits auf solche Cloud-Lösungen. HP selbst sieht sich hierbei als umfassender Dienstleister, der Software, Hardware und Dienste aus einer Hand liefern kann. Jetzt hat der Anbieter sein Portfolio hierfür weiter ausgebaut.

HP Application Lifecycle Intelligence 2.5

Zu den aktualisierten – und auch On-Premise nutzbaren – Tools gehört Version 2.5 von HP Application Lifecycle Intelligence (ALI). Die Lösung soll die Zusammenarbeit von Entwicklerteams fördern und automatisiert die Einrichtung von Entwicklungsumgebungen, wie Visual Studio oder Eclipse.

Aufgaben und Risiken lassen sich priorisieren, Aktivitäten per durchgängiger Projektübersicht über den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung nachverfolgen. Dashboards informieren Qualitätsmanager über den Stand von Entwicklungsvorhaben – auch über Projektteams und heterogene Umgebungen hinweg.

HP Unified Functional Testing mit Device-Simulation

Mit Hilfe des Unternehmens Perfecto Mobile wurde zudem HP Unified Functional Testing erweitert: Entwickler können jetzt mobile Anwendungen automatisiert auf unterschiedlichen Gerätetypen testen und Anwendungen rascher als bisher bereitstellen.

Und das ist wohl auch nötig, wenn man Jörg Limberg Glauben schenkt: Der HP-Mann kann sich vorstellen, dass Apps zunehmend klassische Web-Angebote ersetzen. Der sich damit einhergehende Testaufwand steige "exponentiell".

Neben verschiedenen Devices umfassen die Testszenarios das auch unterschiedliche Orte und Netze. HP selbst nutzt die Technik als Grundlage für unter dem Namen "HP Testing for Mobility" vorgestellte Testing-Dienstleistungen.

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