Godesys-Empfehlungen für den Mittelstand

Eckpunkte der digitalen Transformation

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Noch ist in der mittelständischen IT zu viel fest verdrahtet und unflexibel.
Noch ist in der mittelständischen IT zu viel fest verdrahtet und unflexibel. (Bild: Markus Birth, pixelio.de)

Auf die digitale Transformation sollte sich der Mittelstand jetzt auch in seiner IT-Praxis besser einstellen. Der ERP-Anbieter Godesys hat dazu sechs Handlungsratschläge zusammengestellt.

Zeitgemäße IT-Techniken, insbesondere auf dem Internet aufsetzende, eröffnen neue Chancen für das Business. Im Unternehmensalltag mag manches noch nicht angekommen zu sein, und einige so genannte Trends stehen noch auf wackligen Beinen. Gleichwohl rät Godesys vor allem der mittelständischen Wirtschaft, sich darauf einzustellen. In der Praxis läuft das vor allem auf flexible IT-Strukturen hinaus.

Die Cloud ist Treiber der digitalen Transformation

Viel geredet, jetzt aktiv werden

Bisher sei, so Godesys, viel diskutiert worden, jetzt gelte es aktiver zu werden. Eine IT, die bestimmte Prozesse nur elektrisch fest verdrahtet hat, wird der Zukunft nicht genügen. Es brauche eine agile IT, um Geschäftsprozesse zu beschleunigen und den Wandel zu realisieren. Der Hinweis, dass dazu eine wandlungsfähige und flexible Business-Software gehört, darf man von dem ERP-Anbieter in diesem Kontext erwarten.

Ganz anders als viele Marktbeobachter sieht Godesys „Industrie 4.0 in der Krise“. Das Unternehmen sieht in diesem Metier „zu viele Startups und insbesondere kleine Firmen, die versuchen, Kapital aus der wachsenden Industrie-4.0-Blase zu schlagen“. Viele von ihnen würden scheitern. Das beste Mittel, sich abzusichern, seien agile Systeme, die neue Herangehensweisen unterstützen und mögliche Fehlentscheidungen zulassen.

Auf die ungeliebte Cloud vorbereiten

Cloud Computing tut sich wegen Sicherheitsbedenken unverändert im Mittelstand schwer, hier dominiert weiterhin „on premise“. Aber einstellen sollte man sich auf den Trend. Dazu sollten Unternehmen ihre Geschäfts- und IT-Prozesse so gestalten, dass sich das Potenzial in der Wolke gegebenenfalls leicht und effizient erschließen lässt.

Big Data und Business Intelligence lassen sich nicht nur dazu nutzen aus Massendaten Hinweise auf neue Geschäftsmöglichkeiten zu filtern. Dashboards könnten nicht nur einen Überblick über die wichtigsten Geschäftszahlen geben, sondern auch der Sicherheit dienen. So könnten sie Hinweise auf Unstimmigkeiten und Risiken anzeigen, beispielsweise ob eine Buchung zu einer ungewöhnlichen Tageszeit durchgeführt wurde.

Kanäle zu den Kunden intensiver nutzen

Von „Echtzeit als Chance“ spricht Godesys, wenn es darum geht, dass ein System im Vorfeld definierte Aufgaben des Anwenders ausführt. Dies sei im Kundendialog auch unter Einbeziehung von ERP-Systemen interessant, um Services oder Produkte anzubieten. Wichtig sei dabei die Ansprache über alle Kanäle, Geräte und Touchpoints.

Unternehmen sollten künftig verstärkt auf des Messung des Kampagnenerfolgs achten. Zu wenig habe der Mittelstand das Verhältnis von Investitionen zu tatsächlichen Resultaten berechnet. Außerdem sollte die Marketing-Automation Priorität haben, denn in diesem Bereich könnten sich Unternehmen am besten auf die neuen Gegebenheiten anpassen. „Kontakte anzusprechen und zu pflegen ist im Rahmen der Digitalisierung einfacher und komplexer zugleich geworden“, erläutert Godesys-Chef Godelef Kühl. „Die Automation von Marketingprozessen ermöglicht es uns, dies nun eher strategisch statt rein operativ anzugehen. Vor allem in Verbindung mit einem CRM-System lassen sich Leads nun über den gesamten Lebenszyklus hinweg und an allen Touchpoints verfolgen und zielgerecht betreuen.“

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