Acquia präsentiert 4 Best Practices

Digitale Transformation erfolgreich umsetzen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

„Think Ahead“ – unter diesem Motto diskutiert Acquia regelmäßig mit Interessenten und Kunden Themen wie die digitale Transformation.
„Think Ahead“ – unter diesem Motto diskutiert Acquia regelmäßig mit Interessenten und Kunden Themen wie die digitale Transformation. (Bild: BillionPhotos.com – Fotolia.com)

Bei der digitalen Transformation muss jedes Unternehmen eine individuelle Strategie entwickeln, sagt der Cloud-Plattform-Anbieter Acquia. Dennoch gebe es einige grundlegende Methoden und Verfahren für eine Erfolg versprechende Umsetzung.

Das Unternehmen Acquia, das sich selbst als „Digital Experience Company“ bezeichnet, hat auf seinem „Think Ahead Executive Roundtable“ Mitte Januar im österreichischen Kitzbühel mit Interessenten und Kunden das Thema „World Class Digital Transformation – was bedeutet das wirklich?“ diskutiert und dabei die folgenden vier Best Practices entwickelt:

1. Unternehmenskultur muss die digitale Transformation unterstützen

Wer in Anbetracht der massiven Veränderungen durch die digitale Transformation seine Unternehmenskultur nicht anpasst, laufe Gefahr zu scheitern. Es reiche nicht mehr aus zu fragen: Wie lässt sich das heutige Businessmodell verteidigen? Vielmehr gehe es darum, festzustellen, wie das Businessmodell der Zukunft aussehen soll. Hier biete es sich beispielsweise an, ein Start-up zu beauftragen, das vorhandene Geschäftsmodell in einer Simulation durch ein völlig neuartiges zu ersetzen und aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen Schritte für die digitale Transformation abzuleiten.

2. „Digital Transformation Lab“ aufbauen

Mit der Einrichtung eines „Digital Transformation Lab“ erhalte man eine gute Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Hier gehe es darum, gänzlich neue Produkte und Services zu entwickeln und im Markt zu testen. Das Lab dürfe jedoch nicht nur Alibicharakter haben; die Ergebnisse müssten sich im Markt beweisen. Zu einem Lab gehört Acquia zufolge auch der intensive Austausch mit Start-ups, die auf ähnlichen Gebieten tätig sind, und die Bewertung von Investitionsmöglichkeiten, um den Einstieg in neue Märkte zu beschleunigen.

3. Mitarbeiter für die digitale Transformation mobilisieren

Die digitale Transformation sei keine reine Angelegenheit der Fachbereiche, sondern benötige die Unterstützung durch das Top-Management. Dies sei eine zentrale Voraussetzung, um die eigenen Mitarbeiter für die in vielen Fällen gravierenden Veränderungen zu gewinnen. Eine weitere Maßnahme bestehe darin, im Rahmen einer offenen Unternehmenskultur kreative, digitale Talente zu fördern, an das Unternehmen zu binden und neue Talente von außen zu gewinnen.

4. Einheitliche, digitale Infrastrukturplattform einrichten

Ohne den Einsatz aktueller Informations- und Kommunikationstechnologien könne es keine digitale Transformation geben. Sie würden die notwendigen Bausteine für eine kontinuierliche Fortentwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsprozesse und -modelle bereitstellen. Allerdings sei es von der Digitalisierung einzelner Prozesse bis hin zur Entwicklung neuer, digital getriebener Geschäftsmodelle ein weiter Weg. Dafür bedürfe es einer offenen, agilen und cloudbasierten Infrastrukturplattform. Die digitale Transformation stecke voller Komplexität, die eine Abfolge von Phasen gründlicher Abwägung gefolgt von schnellen Reaktionen geboten erscheinen lasse. Ein schnelles Handeln erfordere eine flexible IT-Infrastruktur, die Datensilos zwischen Systemen und Abteilungen beseitigen und die Integration unterschiedlichster Systeme unterstützen könne. Sie müsse Content, Commerce und User-Communities integrieren und die Grundlage dafür schaffen, dass Unternehmen viel enger als bislang mit vernetzten Kunden verbunden sind, denn deren Digital Experience stehe im Zentrum der digitalen Transformation. Eine Umgebung wie die Acquia Cloud Platform könne die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Unternehmen schneller und flexibler agieren können.

„Unternehmen müssen bei der allgegenwärtigen digitalen Transformation in allen Branchen das Steuer selbst in die Hand nehmen. Sie dürfen nicht die Getriebenen sein, sondern müssen aktiv neue Geschäftsmodelle testen und Erfahrungen sammeln“, sagt Michael Heuer, Area Vice President and Country Manager – Central Europe (DACH und Benelux) bei Acquia in München. „Gerade in Zeiten schneller Veränderungen der Kundenwünsche, verkürzen Unternehmen aufgrund des so erworbenen Know-hows die Zeit für die Markteinführung neuer Produkte und Services und machen sich fit für die Zukunft.“

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