Social Business Discovery stellt soziale Interaktion in den Mittelpunkt

Die Zukunft von BI liegt in den Händen der Anwender

| Redakteur: Florian Karlstetter

Die Zukunft von Business Intelligence: Weg von starren Reports, hin zu interaktiven Dashboards und sozialer Interaktion. (© ivan kmit - Fotolia.com)
Die Zukunft von Business Intelligence: Weg von starren Reports, hin zu interaktiven Dashboards und sozialer Interaktion. (© ivan kmit - Fotolia.com)

Business Intelligence (BI) zählt für Unternehmen mittlerweile zu den Topthemen. Gleichzeitig konstatieren Manager eine gewisse Unzufriedenheit mit traditionellen Lösungen. Die Crux: Unternehmen fragen nach flexiblen und anwenderfreundlichen BI-Tools, während Anbieter mit den Entwicklungen und Anforderungen in der Arbeitswelt kaum Schritt halten können.

Eine jährliche Marktanalyse von Pierre Audoin Consultants (PAC) zeigt: BI-Lösungen und ihre Reporting-, Analyse- und Prognosefunktionalitäten werden zunehmend zu einem zentralen Management-Werkzeug für die Unternehmensführung sowie die Fachabteilungen. Mehr als 60 Prozent der Befragten in der PAC-Studie nutzen bereits BI-Anwendungen. Hier liegt der Anteil an Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern deutlich höher als in kleineren Unternehmen.

Doch trotz des hohen Interesses sind zumindest deutschsprachige Manager nicht von der Leistungsfähigkeit traditioneller BI-Lösungen überzeugt. Sie bewerten die Flexibilität, die Anpassungsfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Anwendungen als mangelhaft.

Die Trendstudie BI, ebenfalls von PAC durchgeführt, deckt zudem auf, dass sich 70 Prozent der deutschsprachigen Manager bei der Neuanschaffung eines Analyse- und Reporting-Systems verlässlichere und schnellere Datenanlieferungen wünschen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Abhängigkeit von den IT-Abteilungen.

Doch auch in puncto Produktivität und Effizienz stellen die Befragten traditionellen BI-Lösungen ein schlechtes Zeugnis aus: 44 Prozent gaben an, bei ressortübergreifenden Projekten bereits auf Probleme gestoßen zu sein – weil Analysen fehlerhaft waren oder der Datenaustausch nicht funktionierte. Und insbesondere in großen Unternehmen wächst der Wunsch nach mobilen Datenanalysesystemen. Mehr als die Hälfte der Befragten erhofft sich davon einen Produktivitätsgewinn.

Im Fokus: Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und mobile Funktionen

Generell sind deshalb BI-Lösungen gefragt, die die Kriterien Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sowie mobile Funktionen erfüllen. Entsprechend müssen sich BI-Anbieter mit den sich rasch ändernden Arbeitsbedingungen auseinandersetzen. Schließlich arbeitet der Angestellte von heute nicht mehr nur von seinem Schreibtisch aus, sondern nutzt unterschiedliche mobile Plattformen.

Ergänzendes zum Thema
 
Über QlikTech

Hier muss die soziale Interaktion mit Kollegen, dem Team oder anderen Organisationen unkompliziert und in Echtzeit erfolgen. Fachabteilungen erwarten, dass sie Analysewerkzeuge selbst steuern und somit schneller relevante Zusammenhänge zwischen Daten erkennen können – immer und überall. Somit erhalten Unternehmen jederzeit Einblick in ihre Daten und ihren Kontext und können gewonnene Erkenntnisse über Ressorts hinweg teilen.

Donald Farmer, Pionier in Sachen Business Intelligence, geht ins Detail: „Wer Daten immer auf traditionelle Weise betrachtet und damit langweilige Entscheidungen trifft, wird langfristig nicht erfolgreich sein. Erst ungewöhnliche Entscheidungen auf Basis neuer Zusammenhänge gelingen echten Erfolge.“ Hersteller müssten einen neuen Anwendertyp ansprechen. Dabei handele es sich um Benutzer, die Wert auf intuitive Datensuche, projekt- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, individuell erstellte Applikationen statt statischer Reports und Mobilität legten. Der VP Product Management beim BI-Spezialisten QlikTech ruft deshalb gar ein neues Zeitalter des BI-Nutzers aus: Dieser sitze eben nicht mehr ausschließlich in der IT-Abteilung, sondern beispielsweise auch in der Fertigung, im Sekretariat oder in der Logistik und müsse ebenso kompetent und schnell einen Überblick über relevante Informationen erhalten. Passé seien damit auch Zeiten, in denen Angestellte auf Reports und Analysen vom IT-Team warten mussten.

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