Verizon-Manager über Vorurteile und Missverständnisse

Die Wahrheit über die Top-5-Mythen des Cloud Computing

| Autor / Redakteur: Gavan Egan, Vice President Sales, Verizon Terremark EMEA / Florian Karlstetter

Grenzenlose Freiheit oder Investitionsruine? Die fünf häufigsten Mythen über Cloud Computing.
Grenzenlose Freiheit oder Investitionsruine? Die fünf häufigsten Mythen über Cloud Computing. (© Iakov Kalinin - Fotolia.com)

IT-Profis wissen: Die Cloud ist längst kein bloßer Hype mehr, sie verändert grundlegend die Art und Weise, wie Unternehmen an die Beschaffung und Nutzung von Informationstechnologie herangehen. Trotz der Akzeptanz tauchen immer wieder Missverständnisse auf, die der zügigen Cloud-Einführung im Weg stehen.

Unternehmen machen sich schon seit geraumer Zeit die Kosten-, Flexibilitäts- und Skaliervorteile der Cloud zunutze. Für sie ist eine Entscheidung gegen eigene IT auf dem Firmengelände selbstverständlich geworden. Trotz der Akzeptanz tauchen immer wieder Missverständnisse auf, die der zügigen Cloud-Einführung im Weg stehen und Unternehmen vor die Frage stellen, ob dieser Schritt wirklich klug ist. Gavan Egan, Vice President Sales bei Verizon Terremark EMEA möchte mögliche Missverständnisse aus dem Weg räumen und an dieser Stelle fünf der häufigsten Mythen ins rechte Licht rücken.

Mythos 1: Die Cloud ist nicht sicher

Dies ist das wohl am häufigsten angesprochene Thema in allen Gesprächen über die Cloud und ein berechtigtes Bedenken obendrein, denn IT hat mit sensiblen Daten, dem Ruf des Unternehmens und dem Kundenerlebnis zu tun. Die Cloud kann allerdings genau so sicher sein wie eine IT-Umgebung auf dem eigenen Firmengelände. Neben den herkömmlichen Firewalls machen sich Cloud-Provider einen in Schichten gegliederten Sicherheitsansatz zunutze.

Da wäre zunächst die physische Sicherheit mit rigorosen Sicherheitskontrollen und ausgereiften Überwachungssystemen. Dann kommt die logische Sicherheit in Form von Netzwerktrennung zwischen den einzelnen Cloud-Mandanten und schließlich durch Firewalls separierte Kontexte für jede vom User gemanagte Umgebung.

Hinzu kommen hochmoderne Systeme für Intrusion Protection und zum Schutz vor DDoS, die dazu beitragen, unerwünschte Gäste von der Cloud-Plattform fernzuhalten. Zusätzliche Sicherheit lässt sich weiter durch Verschlüsselung der in der Cloud gespeicherten Daten erreichen sowie durch Ausweitung der unternehmenseigenen Zugangskontrollen und durch rollenbasierten Zugang zur Cloud-Umgebung des Unternehmens.

Mythos 2: Die Cloud ist ein „bestmöglicher Ansatz“

Toll an Cloud-Computing ist unter anderem die Vielzahl unterschiedlicher Lösungsmöglichkeiten. Von simplen Dingen, wie der persönlichen Webseite oder einem einfachen E-Commerce-Portal für den Online-Vertrieb selbst gebackener Kekse, gibt es eine riesige Zahl von Cloud-Providern, die so etwas zu vernünftigen Preisen anbieten. Darüber hinaus gibt es auch sehr robuste Clouds speziell für Unternehmen. Entscheidend dabei ist, dass Cloud nicht gleich Cloud ist, und das trifft auch auf die geschäftlichen Anforderungen zu.

Es gibt Cloud-Lösungen für jeden Bedarf und für jedes Budget, doch wenn es um Cloud-Provider für Unternehmen geht, ändern sich die Argumente. Es gibt weder einen bestmöglichen Ansatz noch eine Einheitslösung. Bei der Cloud geht es um Performance und Verfügbarkeit, gestützt durch sinnvolle und umfassende SLAs, und um Strafen im Fall von Verstößen.

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