Systemcenter und vCloud im Vergleich

Die Cloud-Tools von VMware und Microsoft: Wer hat die bessere Cloud-Verwaltung?

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrich Roderer

Mit System Center App Controller legt Microsoft die Verwaltung der Cloud Dienste in die Hände der Anwender.
Mit System Center App Controller legt Microsoft die Verwaltung der Cloud Dienste in die Hände der Anwender.

Um Clouds und virtuelle Strukturen zu verwalten benötigt man entsprechende Werkzeuge. Wir haben uns die Toolsets von Microsoft und VMware angesehen und stellen sie hier vor.

Microsoft fasst seine Tools zur Verwaltung von Cloud und virtuellen Strukturen unter der Dachmarke des System Centers zusammen. Es wurde im Frühjahr in der Version 2012 neu aufgelegt und umfasst mittlerweile acht Verwaltungsmodule. Der Großteil der Module wurde in den vergangen Jahren ausgebaut und an die Cloud-Paradigmen angepasst.

System Center Virtual Machine Manager

Das zentrale Produkt zur Verwaltung von Cloud und virtuellen Umgebungen ist der Virtual Machine Manager. Der Virtual Machine Manger umfasst die Funktionsblöcke der Ressourcenverwaltung, das Deployment der virtuellen Maschine, die Verwaltung von Netzwerkanschlüssen und vieles mehr, was für Cloud-Strukturen verlangt werden. Die Server, die Speichersysteme und die Netzwerkanschlüsse stellen die Hardware der Cloud dar. Sie alle werden, ganz der Theorie folgend, vorher in Ressourcen-Pools zusammengefasst.

Assistenten helfen bei der Einrichtung und Konfiguration der Microsoft-Clouds. Als Serverhosts kommen Hyper-V, ESX-Hosts und XenServer-Systeme in Frage.

System Center Configuration Manager

Der Configuration Manager ist aus dem System Management Server hervorgegangen. Neu im Configuration Manager 2012 ist die Integration von mobilen Geräten. Der Configuration Manager ist nun auch in der Lage beispielsweise das Apple iPAD, das Apple iPhone und Smartphones oder Tablets mit den Betriebssystemen Symbian (Nokia) oder Android (Google) zu verwalten. Das Verwaltungstool unterscheidet nach einem Light Management und Deep Management.

Letzteres gilt unter anderem für das Windows Mobile-Betriebssystem. In diesem Fall erfolgt eine enge Integration des Configuration Manager mit den mobilen Geräten und deren Betriebssystemen. Für Geräte mit Betriebssystemen wie iOS (Apple) oder Android (Google) besteht diese tiefe Integration nicht. Ferner verstärkt Microsoft die Integration von virtuellen Desktops in den Configuration Manager. Dabei werden virtuelle Arbeitsplätze durch den Configuration Manager verwalten und ausgerollt. Hierbei kooperiert Microsoft mit Citrix und deren XenDesktop.

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