Cloudbasierte Prozesse als Basis für neue Geschäftsmodelle

Die Cloud: Motor der Digitalisierung

| Autor / Redakteur: Dr. Ferri Abolhassan, T-Systems / Andreas Bergler

Das Rechenzentrum Biere von T-Systems
Das Rechenzentrum Biere von T-Systems (Bild: Deutsche Telekom AG)

Eine zentrale Rolle beim autonomen Fahren wird nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch die zwingend notwendige Technologie dahinter spielen: die Cloud. Sie hält alle Fäden zusammen.

Automobilhersteller und Internetfirmen weltweit arbeiten mit Hochdruck an ein und demselben Ziel: der Entwicklung des autonomen Kraftfahrzeugs. Und obwohl es diese Technologie bislang nur auf ausgewählten Teststrecken gibt, stehen die Menschen ihr bereits aufgeschlossen gegenüber: Laut Bitkom kann sich jeder dritte Deutsche vorstellen, ein selbstfahrendes Auto zu nutzen. Bei den 14- bis 29-Jährigen ist die Quote mit 41 Prozent sogar noch höher.

Für eine sichere Fahrt von A nach B müssen Unmengen an Daten erfasst, ausgewertet und weitergeleitet werden – und zwar in Echtzeit. Das ist Big Data unter höchsten Anforderungen. Wenn ein Auto eine Gefahrensituation erkennt – zum Beispiel ein plötzliches Hindernis oder Blitzeis – muss es diese Information innerhalb einer Millisekunde verarbeiten und zielgerichtet an nachfolgende Fahrzeuge weitergeben können. Hier wird eine hochleistungsfähige und hochverfügbare Cloud im wahrsten Sinne des Wortes zum unverzichtbaren Wegbereiter.

Cloud ermöglicht digitale Transformation

Was für den Automobilsektor gilt, gilt auch für andere Branchen: In der Logistik, im Vertrieb oder der medizinischen Versorgung ermöglicht ebenfalls erst die Cloud die digitale Transformation. Sie ist die Basis für digitalisierte Geschäftsmodelle und -prozesse, die künftig fast alle Unternehmen prägen werden. Denn die digitale Vernetzung schreitet unaufhörlich voran. Rund 200 Milliarden Geräte kommunizieren in Zukunft miteinander, so einschlägige Prognosen. Und die Datenwolke bildet das Rückgrat für dieses „Internet der Dinge“. Praktisch keines der aktuellen Innovationsthemen von Unternehmen ist ohne die Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Geschwindigkeit der Cloud zu lösen. Sie ist somit die Grundlage der gesamten Digitalisierung.

Dafür sind jedoch schnelle Breitbandverbindungen sowie leistungsstarke und hochverfügbare Rechenzentren mit maximaler Flexibilität und Skalierbarkeit Grundvoraussetzung. Komplett redundant ausgelegte Technologien, Stichwort „TwinCore“, sind ein bewährtes Konzept für hochverfügbare Cloud-Infrastrukturen. Hierbei werden sämtliche Daten und Systeme fortlaufend in einem Zwillings-Rechenzentrum gespiegelt und stehen somit auch dann zur Verfügung, wenn es in einem der Zwillinge zu einer Störung kommt. Das ermöglicht eine Hochverfügbarkeit von bis zu 99,999 Prozent.

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07.07.14 - In Biere in Sachsen-Anhalt steht seit neuestem ein hochmodernes Rechenzentrum. Hier, inmitten der fruchtbaren Börde, hat T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom, ein nach eigenen Aussagen „High-Tech Fort Knox“ in die Landschaft gebaut. Deutschlands größtes Rechenzentrum und eines der größten in Europa soll das Cloud-Datacenter einmal werden, wenn es fertig ist. lesen

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