Künftige Versionen von SQL-Server, Windows Server, System Center und Office Server

Die aktuelle Server Roadmap von Microsoft

09.11.2011 | Autor / Redakteur: Axel Oppermann / Florian Karlstetter

Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group über die aktuelle Server Roadmap von Microsoft.

Microsoft hat für das kommende Jahr eine ganze Reihe neuer Versionen und Editionen aus dem Server-Portfolio angekündigt, darunter Windows Server 8 bzw. Windows Server 2012, in den Startlöchern steht aber auch der SQL Server 2012 und eine neue Version der zentralen Managementkomponente System Center sowie Updates aus der Office-Sparte. Die Experton Group stellt die aktuelle Server Roadmap von Microsoft vor.

Da Microsoft ein extrem breites Portfolio an Servern anbietet, müssen wir uns auf einige Produkte fokussieren. So hat sich die Experton Group in diesem Beitrag für den SQL-Server, den Windows Server, das System Center und die Office Server entschieden, weist jedoch auch darauf hin, dass in den kommenden Monaten noch weitere wichtige Server erscheinen werden. Alle Angaben hinsichtlich Terminen und Verfügbarkeiten beruhen auf den Einschätzungen und Analysen der Experton Group und können von der tatsächlichen Microsoft-Roadmap in Teilen abweichen.

Entscheider haben das natürliche Interesse zu wissen, welche Software die strategischen Lieferanten in den kommenden Monaten und Jahren anbieten. Allerdings tun sich nahezu alle Anbieter schwer damit, eine verbindliche Roadmap zu definieren. Einerseits beeinflusst die Veröffentlichung einer solchen Roadmap die kurz- bis mittelfristigen Kaufentscheidungen, steigert die Erwartungshaltung der Anwender und schwächt den Marketinghebel zur eigentlichen Produkteinführung am Markt. Auf der anderen Seite setzen zu viele Detailinformationen das eigene Unternehmen und die Mitarbeiter unter Druck und eine Verzögerung wird vom Markt in der Regel als Schwäche und Versagen aufgefasst.

Investitionsplanung und Migrationsprojekte

Insbesondere durch Ankündigungen von Innovationen kommt es bei Einführungs- und Beschaffungsentscheidungen für Informationstechnologien immer wieder zu Kaufzurückhaltung bzw. zu einer Verschiebung von Migrationsprojekten. Dies ist insbesondere auch dann der Fall, wenn der Lieferant (namentlich Microsoft) sich gerade neu erfindet und überwiegend in einer „Cloud-orientierten“ Terminologie unterwegs ist. So wird der Server im eigenen Rechenzentrum schnell zur Grundlage der „Private Cloud“ und als „Enabler“ zukunftsfähiger IT-Infrastrukturen positioniert.

Die weiter zunehmende Orientierung von Microsoft als Cloud-Computing-Anbieter im Allgemeinen und integrierter Servicedienstleister im Besonderen wird somit auch immer stärker bei den klassischen on-Premise-Servern sichtbar. Dabei schafft es Microsoft, eine konsistente Co-Existenz von klassischen on-Premise-Lösungen (= zukünftig „Private Cloud“) und Public-Cloud-Angeboten anzubieten. Gemanagt und verbunden werden diese Welten durch Identity-, Virtualisierungs- und/oder Development-Lösungen. Treiber für die Adaption der Anwenderunternehmen sind hierbei besonders das Active Directory (AD / Verzeichnisdienst für Server) und das System Center. Für Private Cloud kommt zusätzlich Windows Server (inkl. Hyper-V) hinzu.

Für den Bereich der Public Cloud hat Microsoft ein breites Portfolio an Lösungen auf den Markt gebracht. Hierzu zählen exemplarisch SQL Azure, Windows Azure oder Office 365. Diese Services werden regelmäßig in Leistungsumfang und Leistungsfähigkeit nahtlos erweitert. Diese neuen Technologien halten auch Einzug in die klassischen on-Premise-Server - Verzeihung, in die „Private Cloud“.

weiter mit: Windows Server 8 bzw. Windows Server 2012

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