Tools, Testumgebungen und PowerShell – So arbeiten Administratoren besser mit der Microsoft-Cloud

Die 10 besten Tricks für Windows Azure

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Florian Karlstetter

Um Windows Azure testen zu können stellt Microsoft ein uneingeschränktes 90-Tage-Testkonto für die Plattform zur Verfügung.
Um Windows Azure testen zu können stellt Microsoft ein uneingeschränktes 90-Tage-Testkonto für die Plattform zur Verfügung. (Bild: Microsoft)

Microsoft bietet in Windows Azure zahlreiche cloud-basierte Dienste an. Administratoren können virtuelle Server in der Cloud erstellen, Daten sichern, Webseiten betreiben und ein cloud-basiertes Active Directory betreiben. Verwalten lässt sich die Cloud-Umgebung im Webbrowser, aber auch mit Zusatztools und der PowerShell. Wir zeigen, welche Möglichkeiten es gibt und wie sich diese einsetzen lassen.

Windows Azure ist schon lange keine Randerscheinung mehr, mit der sich ein paar cloud-basierte Anwendungen für Entwickler bereitstellen lassen. Mit der 90-Tages-Testumgebung können Administratoren schnell und einfach virtuelle Server erstellen.

So besteht aktuell schon die Möglichkeit virtuelle Server mit SQL Server 2014 CTP 1 zu installieren und zu betreiben. In wenigen Minuten bauen Administratoren über diesen Weg zum Beispiel eine Testumgebung auf, mit der sich neue und alte Serverdienste testen lassen.

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Windows Azure 90 Tage umfassend testen

Wenn Unternehmen auf Windows Azure setzen, oder Administratoren aus Interesse die Dienste 90 Tage lang kostenlos nutzen wollen, ist die Seite http://www.windowsazure.com/de-de die erste Anlaufstelle. Sie können mit einem Testkonto alle Azure-Dienste uneingeschränkt nutzen. Für die Anmeldung benötigen Administratoren eine Kreditkartennummer, diese wird aber nur zur Verifikation genutzt und nicht belastet. Das Konto läuft automatisch nach 90 Tagen aus. Soll das Konto verlängert werden, können vorhandene Daten weiter verwendet werden, Pflicht ist das aber nicht.

Wer Windows Azure testen will, sollte auf einem Rechner im Netzwerk auch das Windows Azure SDK herunterladen und installieren. Die jeweils aktuelle Version ist im Downloadbereich des Azure-Verwaltungsportals zu finden. Wollen Administratoren Windows Azure in der PowerShell verwalten, müssen sie die Befehle erst installieren.

Eine umfassende Anleitung liefert Microsoft in einem TechNet Blog-Beitrag.

Außerdem wird das SDK für Windows 7 oder Windows 8 benötigt.

Der Free Azure Performance Monitor

Mit der Freeware Free Azure Performance Monitor von Manage Engine überwachen Administratoren den aktuellen Zustand ihrer Windows Azure Dienste (kostenloser Download gegen Registrierung).

Administratoren können auch mit dem Befehlszeilentool sqlcmd von SQL Server 2012 von einem lokalen Server auf SQL Azure zugreifen. Um sich anzumelden, starten Administratoren sqlcmd mit folgender Syntax:

sqlcmd -U <Benutzername>@<Servername ohne Domäne> -P "<Kennwort>," -S <Vollständiger DNS-Name>

Zum Beispiel:

sqlcmd -U thomas@cn52c2k2do -P "ttt9790av" -S cn52c2k2do.database.windows.net

Die nachfolgende Fotogalerie zeigt die besten Tricks für Windows Azure.

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