AppSense bringt Heimverzeichnis auf Tablet und Smartphone

DataNow ermöglicht mobile Datennutzung

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Kern von DataNow ist ein "Intelligent Data Broker" im Firmennetz.
Kern von DataNow ist ein "Intelligent Data Broker" im Firmennetz.

AppSense hat DataNow vorgestellt – eine weitere Lösung, die Vorteile von mobilen Endgeräten, Cloudspeichern und lokalen Verzeichnissen unter einen Hut bringen will.

Nach LogMeIn mit Cubby und ownCloud deutet nun auch AppSense das Konzept klassischer Cloudspeicher um und verspricht mehr Kontrolle sowie Sicherheit. Mit dem DataNow genannten Produkt will der Hersteller Vorteile mobiler, geräteübergreifender Datennutzung bieten, ohne die Unternehmens-IT zu entmündigen.

Aktuell können Anwender mit DataNow eigene Home-Verzeichnisse freigeben und auf beliebigen Rechnern nutzen. Technisch realisiert wird die Freigabe über einen an das gekoppelten "Intelligent Data Broker" (IDB), der als virtuelle in die Unternehmens-IT eingebunden wird.

Damit behalten Unternehmen die Kontrolle über eigene Daten. Sollen interne Daten nicht mehr verfügbar sein, genügt das Abschalten des IDB. Zudem verspricht AppSense Administratoren ein "granulares und durch die Policy geschütztes , um die lückenlose Sicherheit und Einhaltung von Unternehmensrichtlinien [bei aktivem IDB] zu gewährleisten".

Künftig soll der IDB auch Daten klassifizieren und weniger vertrauliche Informationen in die öffentliche Cloud auslagern. Hierbei könnten dann auch die bereits von AppSense vorgestellte Verschlüsselungslösung DataLocker zum Einsatz kommen.

Zurück zur Gegenwart: Bereits jetzt sind verschiedene Applikationen verfügbar, um per DataNow freigegebene Daten auf anderen Rechnern zu nutzen. Voraussetzung hierfür sei lediglich eine -Verbindung über 443. Auf Windows-PC werden die Verzeichnisse in den Explorer eingebunden; alternativ gibt es einen für sowie eine Weboberfläche. Smartphones und Tablets mit Android oder iOS greifen per App auf Daten zu.

Die öffentliche Beta von DataNow ist ab sofort verfügbar. Eine erste fertige Version soll in drei bis vier Monaten erscheinen. Über konkrete Preise schweigt der Anbieter noch. Abgerechnet werden soll aber pro Nutzer und Jahr.

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