Progress Software nennt IT-Trends für 2012

Cloud, Social Collaboration und Datensicherheit liegen im Trend

| Redakteur: Florian Karlstetter

Cloud Computing, Social-Collaboration- und Datensicherheitslösungen stehen laut Progress Software auf der IT-Agenda 2012.
Cloud Computing, Social-Collaboration- und Datensicherheitslösungen stehen laut Progress Software auf der IT-Agenda 2012.

Nach Ansicht von Progress Software sind Cloud Computing, Social Collaboration und Datensicherheit die wichtigsten Themen im Jahr 2012. Im Fokus steht dabei immer die Aufgabe, die operative Reaktionsfähigkeit zu verbessern.

Progress Software gibt einen Ausblick auf die IT-Entwicklungen des kommenden Jahres. Demnach spielen 2012 vor allem Themen rund um Cloud Computing, Social Collaboration und die Absicherung von web-basierten Applikationen eine tragende Rolle.

Ganz oben auf der IT-Agenda steht das Thema Cloud Computing. So planen rund 25 Prozent der unabhängigen Softwarehersteller bis Ende 2012 eine öffentliche Cloud-Infrastruktur bereitzustellen, so eine Umfrage des Anbieters von Unternehmens-Software. Nach einer Evaluationsphase werden Unternehmen öffentliche Clouds produktiv nutzen, und die Nachfrage nach cloudfähigen Systemen und Cloud-Applikationen wird weiter steigen. Dies gilt beispielsweise auch für zuverlässige, hochperformante Datenbankschnittstellen, die den Zugang zur Cloud überhaupt erst ermöglichen.

Als einer der wichtigsten Gründe Cloud Computing einzuführen nennt Progress das Thema Kostenkontrolle bzw. die Reduzierung laufender Kosten. Deshalb werden nach Ansicht der Experten Unternehmen schrittweise immer mehr Applikationen in die Cloud auslagern - stets mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern.

Abgesicherter Datenzugriff

Ohne eine sichere Authentifizierung und Autorisierung in der Cloud geht es nicht. Die Frage ist heute nicht mehr, mit welchen Endgeräten und über welche Kommunikationskanäle Daten in der Cloud zugänglich sind, sondern wie ein sicherer Zugriff mit jedem Gerät gewährleistet werden kann. Hierbei muss klar geregelt sein, wer auf welche Daten Zugriff hat. Die Daten müssen verschlüsselt übertragen werden, um eine hohe Datensicherheit zu erzielen. Höchst zuverlässige Schnittstellen, wie sie ODBC (Open Database Connectivity) bietet, bilden eine starke Verteidigungslinie, die Angriffe auf Applikationen erfolgreich abwehren können.

Passende Schnittstellen

In Anbetracht der stetig steigenden Gerätevielfalt werden künftig bis zu 80 Prozent der in den Unternehmen eingesetzten Anwendungen webbasiert sein. Nach Ansicht von Progress Software wird sogar jede neue Business-Applikation geschäftsprozess-, web- und cloudfähig sein. Daher werden Unternehmen verstärkt auf Werkzeuge setzen, die eine Brücke zu vorhandenen Anwendungen und Daten bauen.

Absicherung nach außen

Mehr als die Hälfte aller Daten und Applikationen, die ein Unternehmen nutzt, werden sich laut Progress künftig bei Outsourcing-Partnern, Lieferanten und in externen Datenbanken befinden. Hier müssen Unternehmen wirksame Maßnahmen ergreifen, um ihre Mission-critical Daten und Applikationen effizient zu schützen.

Datenflut Herr werden

In den Unternehmen wachsen die Datenberge unaufhörlich an, daher wird es immer schwieriger, die sprichwörtliche "Stecknadel im Heuhaufen" zu finden. Gefragt sind heute leistungsfähige Analysemethoden und -Tools, um zum Kern vorzustoßen und die businessrelevanten Daten aufzuspüren. Unternehmen werden daher verstärkt relational und nicht-relational arbeitende Suchwerkzeuge nutzen, mit denen sie die Datenberge gezielt durchforsten können.

Transaktionssicherheit

Bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen über das Internet verlassen sich Unternehmen häufig noch immer auf Freeware oder kostenlose Open-Source-Lösungen. Diese weisen nach Ansicht von Progress Software jedoch deutliche Schwächen bei der sicheren Datenübertragung auf. Gefragt sind daher zuverlässige und leistungsfähige Connectivity-Lösungen, mit denen Transaktionen über das Web effizient und sicher abgewickelt werden können.

Social Collaboration

In immer mehr Unternehmen kommen Kommunikations- und Kollaborationsmethoden zum Einsatz, wie sie von Social-Media-Plattformen bekannt sind. Die Anbieter von Unternehmens-Software werden daher zunehmend Social-Collaboration-Funktionen in ihre Business-Applikationen integrieren und es Kunden so ermöglichen, intern und unternehmensübergreifend effizienter miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren.

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posted am 13.02.2012 um 16:40 von Unregistriert

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posted am 08.01.2012 um 18:10 von Unregistriert


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