Big Data – Big Picture: Tablets treten Datenlawine los

Cloud Services als Ausweg auf das rapide Datenwachstum

| Autor / Redakteur: Walter Denk, Vice President & General Manager von COMPAREX Deutschland / Florian Karlstetter

Big Data - Big Picture: die Auswirkungen von iPad & Co. auf die Unternehmens-IT. (© Scanrail - Fotolia.com)
Big Data - Big Picture: die Auswirkungen von iPad & Co. auf die Unternehmens-IT. (© Scanrail - Fotolia.com)

Schneller, höher, weiter! Das ist auch bei der dritten Generation des Apple iPad wieder das Motto. Damit ist der Trendsetter nicht allein: Auch viele seiner gerade auf dem Mobile World Congress oder der CeBIT vorgestellten Konkurrenten setzen auf höhere Auflösung, noch mehr Rechenpower und Speicher. Doch wie wird man der einhergehenden Datenflut Herr?

Bei aller Freude über die neue Funktionalität gerät eins dabei in Vergessenheit: Die leistungsstärkeren Geräte verursachen noch größere Datenmengen. Das stellt gerade Unternehmen vor große Herausforderungen, ist es doch für sie bisher schon schwierig genug, die diversen mobilen Endgeräte ihrer Mitarbeiter einzubinden.

Die neuesten Tablet-Modelle schieben nun die "Big Data"-Herausforderung noch weiter in den Vordergrund. Dabei geht es nicht nur darum, die Lawinen unstrukturierter Daten im Petabyte-Bereich aus dem Netz zu übertragen und abzulegen. Vielmehr entstehen weitere Anforderungen:

1. Die Datenbanken, in denen die Massendaten verarbeitet werden, müssen so optimiert werden, dass schnellere, sprich akzeptable Verarbeitungszeiten erreicht werden.

2. Aus den Daten müssen die nutzbaren Informationen intelligent extrahiert werden, um einen Mehrwert zu generieren. Denn: die Masse der Daten alleine hilft niemandem!

3. Die Tablets präsentieren die Informationen zwar auf relativ großen Bildschirmen, doch viele Webseiten sind noch nicht für die Anzeige auf Tablets ausgerichtet, insbesondere nicht auf das spezielle Benutzerführungskonzept des iPads. Unternehmen, welche ihre Anwendungen und Webseiten für Tablet-Nutzer freigeben möchten, sollten zwingend vorher die Bedienbarkeit auf diesen Geräten evaluieren und sicherstellen, dass die Informationen übersichtlich, handhabbar und nahezu in Echtzeit angezeigt werden. Alles andere wäre kein Fortschritt.

Möglicher Ausweg für die Big Data-Thematik

Besteht ein Ausweg für die Big Data-Thematik vielleicht in Cloud Services? Daten-Sharing, Zusammenarbeit und Austausch von Informationen sind in der Cloud ganz einfach und höchsteffizient möglich. Wichtig ist die selektive Auswahl: „Wo macht die Cloud Sinn, wo nicht?“ und „Wer sind die geeigneten Partner?“.

Unternehmen müssen sich jetzt den neuen Herausforderungen stellen – das ist entscheidend. Sie sollten sich clevere Strategien überlegen, bevor die neuen mobilen Geräte Einzug ins Unternehmen halten – und bevor die Freude über die neuen Devices aufgrund langsamer Systeme, Big Data-Komplexität und eingeschränkter Benutzbarkeit in Frust umschlägt.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 32750900 / Unified Communications & Collaboration)