Services steigern Schulungsbedarf

Cloud Computing – Security-Experten sehen Datenverlust als größte Gefahr

19.01.2011 | Redakteur: Stephan Augsten

Security-Verantwortliche müssen ihr Wissen vor dem Hintergrund des Cloud Computing in verschiedene Richtungen weiterentwickeln.

Cloud Computing ist offenbar mehr als nur ein Buzzword: In einer Umfrage des Schulungsanbieters (ISC)² gab mehr als die Hälfte der Teilnehmer an, dass in ihrem Unternehmen in irgendeiner Form Cloud Computing zum Einsatz kommt. Die größte Sorge der befragten Security-Fachkräfte gilt möglichem Datenverlust- oder -diebstahl.

Sicherheitsverantwortliche müssen bezüglich des Cloud Computing neue Fähigkeiten entwickeln. Darin sind sich knapp drei Viertel der über 7.500 zertifizierten Security-Experten einig, die Frost & Sullivan im Auftrag von (ISC)² zum Thema befragt hatte.

Ein grundlegendes Verständnis fürs Cloud Computing steht bei 93 Prozent der Studien-Teilnehmer ganz oben auf der Prioritätenliste. Weiterführendes technisches Wissen wünschen sich noch einmal 81 Prozent der Befragten. Etwa die Hälfte der Sicherheitsexperten sieht außerdem Nachholbedarf bei Vertragsverhandlungen.

Dies deckt sich mit der Erkenntnis, dass Unternehmen gerne auf Software as a Service (SaaS) zurückgreifen. Immerhin 42 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Arbeitgeber entsprechende Lösungen nutzt. 16 Prozent der Teilnehmer kommen im Unternehmen außerdem mit Public Cloud Services in Berührung.

Bei den Risiken des Cloud Computing stehen Datenverluste und Informationslecks an erster Stelle: 85 Prozent der Studien-Teilnehmer sehen darin die eklatanteste oder zumindest eine große Gefahr. 68 Prozent der Befragten sorgen sich um schlecht gesicherte Zugriffe auf Systeme und Anwendungen, knapp zwei Drittel erwartet eine größere Anfälligkeit für Cyber-Attacken.

Zumindest für den eigenen Berufsstand birgt das Cloud Computing einige Vorteile, glauben die Sicherheitsexperten. Über die Hälfte der Befragten meint, dass ein Trend hin zum Cloud Computing den Bedarf an Security-Fachkräften erhöhe. Noch nicht einmal zehn Prozent erwarten negative Auswirkungen.

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