Cloud-Technologien als Chance verstehen

Cloud Computing: Die Nebel lichten sich

| Autor / Redakteur: Detlef Eppig, Geschäftsführer von Verizon Deutschland / Florian Karlstetter

Detlef Eppig, Geschäftsführer von Verizon in Deutschland: "Cloud Computing ist weit mehr als die treibende Kraft hinter der nächsten Welle technologischer Innovation".
Detlef Eppig, Geschäftsführer von Verizon in Deutschland: "Cloud Computing ist weit mehr als die treibende Kraft hinter der nächsten Welle technologischer Innovation".

Cloud Computing ist ein brandaktuelles Thema. Die Technik eröffnet nicht nur Wettbewerbsvorteile; sie ist auch in der Lage, die Leistungsfähigkeit von Unternehmen zu steigern: kürzere Time-to-Market-Phasen, spontane Anpassung von Servicekapazitäten und geringere IT-Vorlaufkosten sind nur einige Vorteile. Aber es gibt auch Bedenken.

IT- ist kompliziert und teuer; trotzdem gehen viele Firmen über das Notwendige hinaus. In der Cloud-Umgebung hingegen werden Funktionen aus dem Netzwerk herausgenommen und stehen fortan on-demand zur Verfügung. Das Unternehmen hat damit flexiblen Zugang zu großen Mengen skalierbarer Rechnerleistung, es kann nach Gutdünken Kapazitäten hoch- oder runterfahren und damit den Geschäftsverlauf nachbilden. Ressourcen werden hinzugefügt, abgeschaltet und bei Bedarf neu zugewiesen.

Anwendungen in der Cloud benötigen keine großartige Infrastruktur vor Ort. Hierdurch reduzieren sich die Vorlaufkosten für Ressourcen drastisch. Neue Anwendungen können schneller genehmigt und in Betrieb genommen werden; der Bedarf im gesamten Unternehmen ist aus Sicht der Führungskräfte leichter abzudecken. Auch finanziell ändert sich einiges: Weil bei der Einführung neuer Anwendungen keine großen Summen bewegt werden müssen, verlagert sich die Entscheidung von der Investitions- auf die operative Ebene.

Der Wechsel vom Kapitalkosten- zum Betriebskostenmodell senkt das finanzielle Risiko auf monatliche und bietet mehr Flexibilität, Ausgaben auf einen längeren Zeitraum zu verteilen. In schwachen Marktphasen fallen keine Kosten an, die das Budget sprengen. Und wenn Anwendungen nicht die gewünschten Ergebnisse bringen, kann sich das Unternehmen neu orientieren, ohne Rücksicht auf teure Infrastruktur nehmen zu müssen.

Der CIO als Technologiestratege

eröffnet IT-Abteilungen die Chance, sich auf das Managen der Services zu konzentrieren, welche die Anwendungen bieten, und nicht auf Einführung und Support der Software. So können IT-ler verstärkt qualifizierte Aufgaben wahrnehmen, die auf die Geschäftsziele des Unternehmens ausgerichtet sind. Der CIO wird zum Technologiestrategen: Er arbeitet mit den Geschäftseinheiten zusammen, lernt deren Bedarf kennen und berät sie, wie sie Technologien zum Erreichen ihrer Ziele einsetzen.

Ergänzendes zum Thema
 
Einfache Regeln, die Unternehmen die Vorteile des Cloud Computing erschließen

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