IT-Systemmanagement in die Cloud verlagern

Cloud-basiertes IT-Systemmanagement als Alternative zu Inhouse-Lösung

| Autor / Redakteur: Norbert Pongratz * / Ulrich Roderer

Das Auslagern des IT-Systemmanagements an einen externen Cloud-Service-Provider wirft Fragen in Bezug auf das Risikomanagement, den Datenschutz und die Datensicherheit auf.
Das Auslagern des IT-Systemmanagements an einen externen Cloud-Service-Provider wirft Fragen in Bezug auf das Risikomanagement, den Datenschutz und die Datensicherheit auf.

Zu den größten Vorteilen von Cloud Computing zählt, dass der Nutzer IT-Services entsprechend seinem Bedarf ordern kann. Das schlägt sich in niedrigeren Kosten und einer höheren Effizienz nieder. Bei der Auswahl eines entsprechenden Cloud-Service-Providers sollte der Nutzer allerdings größte Sorgfalt walten lassen.

Cloud Computing ist weit mehr als ein "Hype", auch in Deutschland. Nach einer Studie der Bratungsgesellschaft KPMG und des High-Tech-Verbands Bitkom nutzen in Deutschland mittlerweile rund 28 Prozent der Unternehmen Cloud-Services. Weitere 22 Prozent planen dies innerhalb der kommenden zwölf Monate. Zu den typischen Diensten, die Unternehmen über einen Service-Provider aus einer Cloud beziehen, zählen Rechenleistung und Speicherkapazitäten (Infrastructure as a Service, IaaS) und Anwendungen wie Office-Lösungen (Software as a Service, SaaS).

IT-Systeme mittels Cloud-Computing-Lösung verwalten

Ein Cloud-gestütztes IT-Systemmanagement bietet im Vergleich zu einer Lösung, die ein Unternehmen in Eigenregie betreibt, mehrere Vorteile. Dazu zählen die bessere Kostenkontrolle und Skalierbarkeit. So kann der Nutzer bei seinem Service-Provider nach Bedarf Management-Agents ordern und implementieren: 10, 100 oder auch mehrere 1000. Der Anwender profitiert davon in Form von niedrigeren Kosten. Denn zum einen benötigt er keine eigene Hard- und Software; diese stellt der Service-Provider bereit. Zum anderen orientieren sich die Ausgaben für Hard- und Software sowie für das Netzwerkmanagement am tatsächlichen Bedarf.

Im Gegensatz dazu muss die IT-Abteilung bei einer hausinternen Systemmanagement-Lösung selbst IT-Ressourcen vorhalten: Server, Appliances, Storage- und Netzwerkkapazitäten und die entsprechenden Software-Lizenzen. Dies ist kostspielig und vor allem unflexibel. Denn verringert sich beispielsweise die Zahl der verwalteten Geräte, etwa durch den Einsatz von Virtualisierung, bleibt der Anwender auf den überzähligen Software-Lizenzen und Hardware-Kapazitäten sitzen.

Updates aus der Cloud

Ein weiterer Vorteil eines Cloud-basierten Systemmanagements: Updates werden vom Cloud-Service-Provider eingespielt. Dieser ist auch für die Implementierung der Lösung und für Sicherungsfunktionen wie Backup und Disaster-Recovery zuständig. Hinzu kommt, dass das Rechenzentrum eines Cloud-Service-Providers in der Regel deutlich höheren Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Support und Disaster-Recovery genügt als das Data Center eines Unternehmens.

Auf Systemmanagement-Dienste in der "Wolke" greift Anwender über einen Web-Browser zu. Er kann somit die die Server und Clients in seinem Corporate Network von jedem Ort aus überwachen, an dem ein Internet-Zugang vorhanden ist: der Firmenzentrale, Außenstellen oder auch von unterwegs aus.

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