Kemp Technologies verbindet Cloud mit On-Premise-Umgebung

Cloud-basierte Load Balancer müssen auf die Tagesordnung

| Autor / Redakteur: Thomas Kurz* / Elke Witmer-Goßner

Die Harmonisierung und Vereinbarkeit interner Rechenzentren mit Cloud-basierten Infrastrukturen gehört zu den Grundvoraussetzungen moderner IT-Umgebungen.
Die Harmonisierung und Vereinbarkeit interner Rechenzentren mit Cloud-basierten Infrastrukturen gehört zu den Grundvoraussetzungen moderner IT-Umgebungen. (Bild: Scanrail, Fotolia)

Cloud-Services haben in der Unternehmens-IT Einzug gehalten. Dabei stellen Cloud-Anwendungen die gleichen Anforderungen wie traditionell im eigenen Rechenzentrum betriebene. Allerdings besteht ein Missverhältnis zwischen den Systemen, die viele Firmen für Netzwerkdienste und Sicherheit in ihren Rechenzentren nutzen, und denen in der Cloud.

Der Ruf nach einheitlichen internen und Cloud-basierten Load-Balancer-Plattformen wird laut. Große -as-a-Service-(IaaS)-Anbieter wie Amazon liefern mittlerweile eine Reihe von Funktionen als Teil ihrer Cloud-Services. Dazu gehören Application-Delivery-Control, WAN-Optimierung und Netzsicherheit. Sie sind jedoch zu generisch und genügen nicht spezifischen Enterprise-Anforderungen. Viele Unternehmen haben Service-Level-Agreements und strikte Geschäftsprozessvorgaben, denen sie folgen müssen. Sie wollen ihre aktuell verwendeten Application-Delivery-Controller und Sicherheitswerkzeuge weiterhin nutzen; eine Vereinbarkeit von eigenbetriebenen RZ-Anwendungen und Cloud-Services tut daher Not.

Es gibt verschiedene Ansätze, dies in die Tat umzusetzen. Beispielsweise hat Kemp Technologies jetzt einen Software-basierten Load Balancer für Microsoft Azure vorgestellt. Er bietet den ersten Load-Balancing-Mechanismus für Azure und verbessert die Verfügbarkeit und Performance von Microsoft Azure-Umgebungen. Anbieter von Load Balancing und Application-Delivery-Controller (ADC)-Lösungen dürften diesen Schritt hin zur Verbindung von Cloud und On-Premise-Umgebung jetzt immer öfter gehen.

Der IDC-Analyst Brad Casemore sieht den Grund für die zunehmende Unterstützung von Cloud-Plattformen durch ADC-Anbieter denn eben auch im Bedarf der Unternehmensanwender. Deren Cloud-basierte IT-Lösungen würden wachsen und die Integration mit Amazon , neben Azure-Umgebungen für deren Kunden, nach sich ziehen. Der Handlungsdruck für die Load-Balancing-Anbieter kommt also zu einem beträchtlichen Teil aus der Notwendigkeit, heterogene hybride IT-Umgebungen zusammenzuführen.

Mit der Umorientierung von Private- zu Public-Cloud-Umgebungen, so Casemore weiter, würden IT-Mitarbeiter ADC-Technologie benötigen, die für eine Konsistenz zwischen internen Rechenzentren und der öffentlichen sorgt. Nur so können sie einen gewissen Grad an Kontrolle gewährleisten. Ebenso können sie so die Funktionalität, die ihnen ihre ADC-Lösungen im eigenen Rechenzentrum liefern, auch bei der Migration in öffentliche Cloud-Umgebungen nutzen – bzw. diese sogar noch ausbauen.

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