Verschlüsselter Cloudspeicher mit Indizierung

CenterDevice fordert Dropbox heraus

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

CenterDevice funktioniert plattformübergreifend im Browser. Dedizierte Clients gibt es für Windows, OS X, Android und iOS.
CenterDevice funktioniert plattformübergreifend im Browser. Dedizierte Clients gibt es für Windows, OS X, Android und iOS. (Bild: CenterDevice)

Mit CenterDevice offeriert der gleichnamige deutsche Anbieter einen per ChaCha 20 verschlüsselten Cloudspeicher. Teams können ihre Daten teilen und mit Sammlungen, Tags sowie Stichwortverzeichnissen organisieren.

Eine sichere Dropbox-Alternative aus Deutschland will das 2011 von Codecentric AG (Solingen) und HW Partners AG (Bonn) gegründete Joint Venture CenterDevice liefern. Der Anbieter wirbt mit zertifiziertem Rechenzentrum, Verschlüsselung und einfachem Datenaustausch für Teams.

Daten werden bei CenterDevice verschlüsselt übertragen. Der Anbieter setzt nach eigenem Bekunden auf 1.2 mit Perfect Forward Secrecy sowie Extended Validation Zertifikat mit einer Schlüssellänge von 2.048 Bit. Im nach IDW 951 zertifizierten, deutschen "Hochleistungssicherheitsrechenzentrum" werden die Daten per ChaCha 20 (256 Bit) chiffriert.

Trotz allem kann der Anbieter augenscheinlich auf die Informationen seiner Kunden zugreifen: Nach dem Upload werden aus den Daten nämlich automatisiert Vorschaubilder und Indices erstellt. Die werden im Anschluss freilich verschlüsselt und sollen Nutzern helfen, Daten bequem wiederzufinden.

CenterDevice verzichtet auf klassische Ordnerstrukturen. Stattdessen können Anwender ihre Daten in thematischen Sammlungen organisieren und mit Schlagworten (Tags) versehen. CenterDevice-Kunden können Dokumente und Sammlungen mit Einzelpersonen oder Teams innerhalb des eigenen Unternehmens teilen. Externe Anwender oder Gruppen können als Gäste eingeladen werden.

Anwender greifen auf CenterDevice wahlweise per Browser oder Clientanwendung zu; verfügbar sind zudem dedizierte Programme für die Desktop-Plattformen Windows und OS X sowie für die Mobilbetriebssysteme Android und iOS. Zudem könne der Speicher per REST- und OAuth in bestehende IT- eingebunden werden.

CenterDevice kostet pro Nutzer, Monat und 25 Speicherplatz fünf Euro (netto), Gastzugänge sind kostenfrei. Enterprise-Kunden unterbreitet CenterDevice individuelle Angebote. Gegen namentliche Registrierung können Interessenten den Dienst 30 Tage lang kostenfrei ausprobieren.

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