BT-Studie: Cloud Computing ist treibende Kraft für das Big-Data-Phänomen

Big Data kommt und kaum ein Unternehmen ist bereit

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Ulrich Roderer

Laut einer von BT Germany in Auftrag gegebenen Studie beschäftigen sich 29 Prozente der befragten Unternehmen noch nicht mit dem Thema Big Data.
Laut einer von BT Germany in Auftrag gegebenen Studie beschäftigen sich 29 Prozente der befragten Unternehmen noch nicht mit dem Thema Big Data.

Mehr als 42 Prozent der IT-Entscheider sehen Cloud Computing als treibende Kraft für das Datenwachstum und somit das Big-Data-Phänomen in Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kam eine im Auftrag von BT Germany durchgeführte Studie.

Die Datenmengen in Unternehmen steigen seit Jahren explosionsartig. Wie Entscheider das Problem sehen, und wie sie darauf reagieren, soll eine BT-Studie zeigen. Für die Studie wurden in Deutschland 100 Entscheider aus Unternehmen verschiedener Branchen mit mehr als 500 Mitarbeitern zur Datenexplosion in der Unternehmens-IT befragt.

Nur acht Prozent sind vorbereitet

Die Ergebnisse der Studie „Datenexplosion in der Unternehmens-IT“ zeigen: Big Data ist längst mehr als ein reiner Trendbegriff. So geht ein Viertel der befragten Entscheider sogar davon aus, dass das Datenvolumen in ihrem Unternehmen bis Ende 2014 um mehr als 60 Prozent ansteigen wird, im Durchschnitt aller Befragten wird immerhin ein Wachstum um 42 Prozent erwartet. Für die strategische Relevanz des Themas spricht, dass sich knapp über die Hälfte der Unternehmen bereits mit dem Thema „Big Data“ beschäftigt hat; ein weiteres Viertel der Befragten plant, sich künftig mit dem Thema zu befassen. Konkret haben jedoch lediglich acht Prozent der Unternehmen entsprechende Lösungen schon in ihre Prozesse integriert.

Storage-Systeme sind gefragt

Drei Viertel der Entscheider (76 Prozent) erwarten erhebliche Auswirkungen im Bereich der Storage-Systeme durch das Big-Data-Phänomen. Zwei Drittel (64 Prozent) sehen einen großen Handlungsbedarf bei der Server- und Netzwerkinfrastruktur sowie der Bandbreitenkapazität auf sich zukommen, während nur rund die Hälfte (55 Prozent) große Auswirkungen bei den Analyse- und Reporting-Systemen vorhersieht.

Ein Problem: Mobiles Internet

Als zentrale Kraft für das globale Datenwachstum sehen die Befragten vor allem die mobile Internetnutzung (59 Prozent), Cloud Computing (53 Prozent) sowie die internetbasierte Kommunikation via VoIP, Video, Chat und Unified Communications (47 Prozent) an. Auch die Nutzung von Social Media (44 Prozent) gilt als wesentlicher Faktor, sorgt sie doch für eine virale Verbreitung von Inhalten über eine Vielzahl von Plattformen. Die Digitalisierung von Geschäftsmodellen (34 Prozent), z. B. in Form von eCommerce und Online-Werbung, trägt nach Ansicht der IT-Verantwortlichen ebenfalls maßgeblich zur wachsenden Datenmenge bei.

Cloud Computing schuld an Datenwachstum

Innerhalb der Unternehmen ist Cloud Computing der wichtigste Treiber für das Datenwachstum. 42 Prozent der Befragten gaben dies als Grund an, gefolgt von Collaboration (34 Prozent) und der Digitalisierung von Geschäftsmodellen (32 Prozent). Die Nutzung von Social Media und Video Streaming spielt innerhalb der Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle (12 bzw. 9 Prozent).

IT-Infrastruktur rechtzeitig anpassen

„Wir wissen von vielen unserer Kunden, dass die Menge der Daten in den Unternehmen seit einigen Jahren stark anwächst. Unsere aktuelle Studie belegt, dass dies keine Einzelfälle sind: Big Data ist ein Phänomen, das praktisch alle Firmen betrifft. Die IT-Verantwortlichen sollten sich rechtzeitig damit auseinandersetzen und prüfen, ob ihre IT-Infrastruktur dieser Entwicklung gewachsen ist“, erklärte Karsten Lereuth, CEO von BT Germany.

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