IaaS-Vertragsinhalte und Kostenkatalog auf Herz und Nieren prüfen

Auf in die Wolke – Bedarfsgerechtes Cloud-Hosting mit AWS

| Autor / Redakteur: Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska, McKinley Denali Inc. / Elke Witmer-Goßner

AWS-Datacenter (orange) und CDN-Randknoten von CloudFront (blau) bieten IaaS zu verschiedenen Konditionen. Die individuelle Bedarfsplanung bestimmt am Ende die Kosten.
AWS-Datacenter (orange) und CDN-Randknoten von CloudFront (blau) bieten IaaS zu verschiedenen Konditionen. Die individuelle Bedarfsplanung bestimmt am Ende die Kosten. (Bild: AWS)

Für Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur bedarfsgerecht gestalten wollen, kommen IaaS-Dienste in der AWS-Cloud mit Kostensenkungen von bis zu 90 Prozent gegenüber konventionellem Webhosting wie gerufen. Bevor eine Server-Topologie auf Belastungsspitzen elastisch reagieren kann, gibt es aber so einige Hürden zu umschiffen.

Ausgereifte Infrastrukturdienste, ein einfaches Selbstbedienungskonzept und eine aggressive Preisgestaltung haben den Cloud-Discounter AWS nach vorne katapultiert. Mit einem überwältigenden Marktanteil von inzwischen 83 Prozent der weltweiten Cloud-Computing-Infrastruktur hat sich Amazon einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Gartner zu Folge als Nummer Eins im Markt für IaaS-Dienste etablieren können (Quelle: The 2014 Cloud IaaS Magic Quadrant von Gartner). Kostenersparnisse in Höhe von bis zu 90 Prozent gegenüber konventionellen Webhosting-Alternativen sind angeblich mit AWS durchaus realisierbar.

Elastische Nachfrage, elastische Infrastruktur

Beim traditionellen Webhosting, ob im eigenen Datencenter oder bei einem spezialisierten Hosting-Anbieter, muss sich der Website-Betreiber auf eine vorab definierte, statisch bemessene Kapazitätsgrenze festlegen, und kann diese nur geringfügig erweitern. Damit zeitweilige Bedarfsspitzen, ob saisonbedingt oder in Folge einer intensiven Werbekampagne, keine Ausfälle zur Folge haben, muss der Seitenbetreiber in der Regel Leistungsreserven anlegen und für diese meist brach liegenden Ressourcen dann natürlich auch zahlen.

Leistungsengpässe beim Betrieb eines Webservers sind ungünstig, denn diese werden gleich doppelt abgestraft: Einmal durch Umsatzeinbußen und einmal durch den Verlust der Position langsamer Websites im Suchmaschinenranking, vom potenziellen Imageschaden ganz zu schweigen.

Unternehmen, die ihre öffentlichen Webserver auf eigener Hardware betreiben, müssen vorab hohe Auslagen tätigen und einen erheblichen Wartungsaufwand schultern, um die eigene Hardware in Stand zu halten. Zudem können sie auf kurzzeitige Bedarfsspitzen nicht flexibel genug reagieren. Bei einem konventionellen Hosting-Anbieter lassen sich die benötigten Kapazitäten zwar in der Regel leicht reservieren, aber nur im sehr beschränkten Umfang aufstocken und nur in den seltensten Fällen bedarfsgerecht freigeben. Mangels geeigneter hat der Benutzer keine Möglichkeit, programmatisch auf Schwankungen des Leistungsbedarfs zu reagieren.

Was Amazon von konventionellen Hosting-/IaaS-Anbietern unterscheidet, sind die ausgereifte CLI-Schnittstelle und leistungsstarke APIs, die eine hohe Granularität der Kontrolle über virtualisierte Infrastruktur und /-Dienste ermöglichen. Amazons „elastische“ Cloud-Infrastruktur lässt sich in den kleinsten Details bedarfsgerecht gestalten und skriptgesteuert skalieren.

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