Vordefinierte Arbeitsprozesse und Rollen für Softwareentwicklung
HP sichert mit Development-Werkzeugen die Softwarequalität
24.02.2010 | Redakteur: Ulrich Roderer
HP Agile Accelerator beschleunigt Entwicklung und Qualitätssicherung
HP Agile Accelerator beschleunigt Entwicklung und Qualitätssicherung in Entwicklungs-Umgebungen
HP Agile Accelerator soll Unternehmen helfen, die Qualität der Softwareentwicklung auch bei agilen Entwicklungsmethoden sicher zu stellen. HP Agile Accelerator wurde ursprünglich von HP Software Professional Services für die eigene Projektarbeit entwickelt. Die Werkzeuge setzen auf HP Quality Center Version 10 auf und bilden mit vordefinierten Workflows und Rollen den gesamten Lebenszyklus der agilen Softwareentwicklung ab.
HP Agile Accelerator gibt es in zwei Versionen. Die für Quality-Center-Anwender kostenlose Basis-Version verfügt über einen eingeschränkten Funktionsumfang und unterstützt nur einzelne Entwicklerteams. Die „Advanced“-Version unterstützt komplexe Entwicklungsprozesse, an denen mehrere Teams beteiligt sind.
Der HP Agile Accelerator besteht aus vier Bausteinen, die den gesamten Lebenszyklus der agilen Entwicklung abdecken:
Mit Agile Project Planning lassen sich die Ressourcen agiler Entwicklungsprozesse ganzheitlich steuern. Dabei geht es um die Frage, welche Aufgaben wann von wem zu erledigen sind. Dies betrifft sowohl den Softwareentwicklungs- als auch den Testlebenzsyklus. Die User Storys beziehungsweise Anforderungen werden hier definiert, gestartet und verfolgt. Auch erfolgt mit diesem Management-Werkzeug das Verwalten von Releases, Sprints und Backlogs.
Die Werkzeuge
- Agile Development Management deckt alle Aufgaben des Entwicklungsprozesses ab, angefangen bei der Verwaltung der einzelnen User Storys über das Aufgabenmanagement und das Abschätzen der Aufgaben bis zum Berichtswesen.
- Agile Quality Management unterstützt das Qualitätsmanagement in agilen Entwicklungsumgebungen. Dazu gehört zum Beispiel die Verwaltung der Testaufgaben, die Testausführung, das Reporting und Management auftretender Defekte, das Hinterlegen von Messwerten und das Verfolgen des Qualitätsfortschritts. Durch die Möglichkeit, Security- und Performance-Tests durchzuführen, lassen sich Softwarefehler früh aufspüren und damit Zeit und Kosten sparen.
- Alle Daten zum Fortschritt der agilen Entwicklung und Qualitätssicherung fließen in das Werkzeug Agile Dashboard and Reporting. Dieses Management-Cockpit zeigt in so genannten Burn-up- beziehungsweise Burn-down-Charts aus Entwickler- beziehungsweise Projektmanagement-Sicht den aktuellen Stand einzelner Projektschritte an und gleicht sie mit den Soll-Vorgaben ab. Auch die Geschwindigkeit über mehrere Sprints hinweg lässt sich damit verfolgen.
- Vordefinierte Arbeitsprozesse und Rollen erleichtern Entwicklungs- und Qualitätssicherungsteams die praktische Arbeit. So werden im Werkzeug Agile Project Planning detaillierte Workflows für das Abarbeiten der User Storys, also der Anforderungen, zur Verfügung gestellt: Von deren Definition über den Entwurf bis hin zur Abnahme sind die einzelnen Abläufe mit den jeweiligen Verantwortlichen voreingestellt, so dass IT-Organisationen nicht mehr ihre eigenen Prozesse in HP Quality Center definieren und abbilden müssen.
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